20 November 2025, 14:04

Generation Z zwischen Idealismus und Pragmatismus: Warum sie mit dem Verkehr unzufrieden ist

Eine Straße mit Fahrzeugen und Text auf einer Präsentationsfolie.

Generation Z zwischen Idealismus und Pragmatismus: Warum sie mit dem Verkehr unzufrieden ist

Eine neue Studie der ADAC Stiftung zeigt, wie die Generation Z in Deutschland Verkehr und Mobilität wahrnimmt. Zwar befürworten junge Menschen nachhaltige Alternativen wie öffentlichen Nahverkehr und Radfahren – im Alltag entscheiden sie sich jedoch vor allem nach Kriterien wie Geschwindigkeit, Kosten und Zuverlässigkeit. Viele sind zudem frustriert über das bestehende System, was zu einer Mischung aus Innovationsbereitschaft und Resignation führt.

Die Ergebnisse belegen, dass nur 10 Prozent der Generation Z mit den heutigen Verkehrsangeboten zufrieden sind. Stattdessen stehen für sie praktische Aspekte im Vordergrund: Sie legen Wert auf Schnelligkeit, Bezahlbarkeit und Komfort, während Umweltschutz überraschend weit hinten liegt – auf Platz 12 der Prioritätenliste.

Die Studie zeichnet das Bild einer Generation, die zwischen Idealismus und Pragmatismus schwankt. Zwar spricht sich die Generation Z theoretisch für nachhaltige Mobilität aus, doch im Alltag setzt sie auf das, was am besten funktioniert. Da nur ein kleiner Teil mit den aktuellen Angeboten zufrieden ist, unterstreicht die Untersuchung den Bedarf an zuverlässigeren, flexibleren und günstigeren Verkehrsmitteln – sei es durch bessere öffentliche Dienstleistungen, digitale Vernetzung oder neue Technologien.