30 May 2026, 22:21

Gelsenkirchener Polizei und Grundschüler kämpfen gemeinsam gegen Raser vor Schulen

POL-GE: Polizei und Grundschulkinder verteilen Dank- und Warnzettel an der Velsenschule - Fahrer mit 67 km/h in 30 km/h-Zone

Gelsenkirchener Polizei und Grundschüler kämpfen gemeinsam gegen Raser vor Schulen

Gelsenkirchener Polizei und Grundschüler werben gemeinsam für mehr Verkehrssicherheit

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Am 11. Juni 2025 haben Beamte der Polizei Gelsenkirchen gemeinsam mit Viertklässlern der Velsenschule eine Aktion für mehr Sicherheit im Straßenverkehr rund um Schulen gestartet. Die Kinder verteilten gemeinsam mit den Polizisten Dankeskarten an vorbildliche Autofahrer – und Verwarnungen an Raser und Falschparker. Ziel der Initiative war es, rücksichtsvolleres Verhalten im Bereich von Schulzonen zu fördern.

Im Fokus standen dabei zwei Problemstellen: überhöhte Geschwindigkeit auf der Polsumer Straße sowie falsches Halten und Parken durch sogenannte „Elterntaxis“ auf der Hagenbredde. Während die Beamten den Verkehr überwachten, halfen die Schülerinnen und Schüler bei der Verteilung der Karten. Wer sich an die Regeln hielt, erhielt eine Dankeskarte, Verstoßende wurden verwarnt.

Insgesamt gab es 28 Verwarnungen, davon 20 wegen zu hoher Geschwindigkeit. Eine Mutter wurde mit 55 km/h in einer 30er-Zone erwischt. Der schnellste Verkehrssünder, ein 24-jähriger Gelsenkirchener, raste mit 67 km/h durch dieselbe Tempo-30-Zone.

Dagegen gingen 23 Dankeskarten an Autofahrer, die sich vorschriftsmäßig verhalten oder ihre Kinder sicher abgesetzt hatten. Einige Eltern gingen sogar gemeinsam mit ihren Kindern zu Fuß zur Schule – und erhielten dafür Lob als gutes Vorbild. Die Polizei betonte, dass Kinder als „jüngste Verkehrsteilnehmer“ eine wichtige Rolle für die Sicherheit auf den Straßen spielen.

Die Aktion ist Teil der laufenden Bemühungen der Stadt Gelsenkirchen, die Verkehrssicherheit an Schulen zu verbessern. Künftig sollen durch verstärkte Präsenz von Streifen und Aufklärungsarbeit weiter für verantwortungsvolles Fahren sensibilisiert werden. Auch künftige Kampagnen werden Polizei und Schüler einbeziehen, um gemeinsam für sicherere Straßen zu werben.

Quelle