Gegensätzliche Proteste in Hamm: Polizei sichert friedliche Kundgebungen im Bahnhofsviertel
Clara MeyerGegensätzliche Proteste in Hamm: Polizei sichert friedliche Kundgebungen im Bahnhofsviertel
Hammer Polizei begleitete zwei gegensätzliche Proteste im Bahnhofsviertel am Samstag, den 7. Juni
Am vergangenen Samstag überwachte die Polizei in Hamm zwei gegenläufige Kundgebungen im Bereich des Hauptbahnhofs. Zunächst versammelte sich eine rechtsextreme Demonstration, der kurz darauf eine linke Gegenkundgebung folgte. Beide Veranstaltungen verliefen ruhig und endeten ohne größere Zwischenfälle.
Die erste Zusammenkunft begann am Willy-Brandt-Platz, wo sich etwa 30 rechtsextreme Teilnehmer unter dem Motto "Grenzen schützen – gegen illegale Migration" versammelten. Ihr Marsch führte über die Neue Bahnhofstraße, passierte das Stadtbad und kehrte schließlich zum Vorplatz des Bahnhofs zurück.
Parallel dazu formierte sich eine linke Gegenkundgebung mit rund 25 Teilnehmern in der Nähe des Heinrich-von-Kleist-Forums. Unter dem Banner "Das Ruhrgebiet bleibt nazifrei" folgten sie der Route der Rechtsextremen. Durch die beiden Aufzüge kam es zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen, schwerwiegendere Störungen blieben jedoch aus.
Am frühen Nachmittag endete die rechtsextreme Kundgebung um 15:35 Uhr, gefolgt von der Auflösung der Gegenproteste um 15:50 Uhr. Die Polizei war während der gesamten Dauer mit sichtbaren Kräften präsent.
Die Demonstrationen verliefen friedlich, es gab weder Festnahmen noch Auseinandersetzungen. Kurz nach Abzug der letzten Teilnehmer normalisierte sich der Verkehr wieder. Die Behörden bestätigten, dass es im Bahnhofsviertel an diesem Tag zu keinen weiteren Störungen kam.






