02 April 2026, 18:30

Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt starkes Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Ein Fußballspiel in einem Stadion mit Spielern auf dem Feld und Zuschauern in den Rängen unter einem klaren blauen Himmel.

Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt starkes Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit einem Fußballturnier von symbolträchtiger Bedeutung

In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem Fußballturnier zu Ende, das eine klare Botschaft vermittelte. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" traten neun lokale Mannschaften an – nicht um Pokale, sondern für Solidarität. Die vom Bündnis gegen Rassismus der Stadt organisierte Veranstaltung stellte Fairplay und Zusammenhalt in den Mittelpunkt.

Das Turnier fand vom 16. bis 29. März im Rahmen der jährlichen Internationalen Wochen gegen Rassismus statt, einer Initiative des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Zu den neun Teilnehmenden zählten Teams der Abou-Bakr-Moschee, von GL Service, der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) und der SPD. Statt Schiedsrichter:innen leiteten die Spieler:innen das Spiel selbst – im Vertrauen auf gegenseitigen Respekt.

Den Sieg sicherte sich die IGMG Bergisch Gladbach e.V., doch im Fokus stand vor allem das übergeordnete Anliegen der Veranstaltung. Statt Medaillen erhielt jedes Team ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus". Das 2024 gegründete Bündnis, dem über 30 Organisationen angehören, nutzte das Turnier, um für eine vielfältige und inklusive Gemeinschaft zu werben.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bergisch Gladbach war mit seiner Aktion nicht allein: Mindestens sechs weitere deutsche Städte – Pfaffenhofen, Ingolstadt, Bottrop, Hagen, Leipzig und Dresden – veranstalteten im Rahmen der Kampagne eigene Formate. Dazu gehörten Podiumsdiskussionen über Rassismus im Sport, Gedenkfahrten, Theateraufführungen und symbolische Aktionen wie Menschenketten.

Mit dem "Kick gegen Rassismus" endete die diesjährige Kampagne – und hinterließ ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung. Ohne Schiedsrichter:innen und klassische Preise betonte das Turnier Respekt und Teamgeist statt Konkurrenz. Die Arbeit des Bündnisses geht indes weiter, als Teil einer breiteren Bewegung für eine Stadt, die auf Solidarität und gemeinsamen Werten aufbaut.

Quelle