Fürths Ampelmännchen sollen Waltraud und Mariechen weichen – eine Hommage an fränkischen Humor
Clara MeyerFürths Ampelmännchen sollen Waltraud und Mariechen weichen – eine Hommage an fränkischen Humor
Ein Vorschlag der CSU sieht vor, das klassische Ampelmännchen am Comödiplatz in Fürth durch Waltraud und Mariechen zu ersetzen. Volker Heißmann, der Schöpfer dieser beliebten fränkischen Figuren, begrüßt die Idee. Mit dem Vorhaben sollen das Theater Comödie gewürdigt und der Platz mit lokalem Charme aufgewertet werden.
Waltraud und Mariechen wurden von Heißmann und Martin Rassau über viele Jahre entwickelt. Die beiden Kultfiguren sind tief in der fränkischen Kultur verwurzelt. Heißmann schlägt vor, Mariechen in Grün und Waltraud in Rot darzustellen – als Symbol für Bewegung und Humor an den Ampeln.
Andere Städte in Bayern und Deutschland haben bereits mit kreativen Ampeldesigns positive Erfahrungen gemacht. Heißmann ist überzeugt, dass die neuen Figuren Besucher des Fürther Festivals und der Comödie begeistern würden. Allerdings bleiben rechtliche Umsetzung und Haftungsfragen noch zu klärende Hürden.
Der Ältestenrat der Stadt wird den Vorschlag im Herbst prüfen. Dann fällt auch die endgültige Entscheidung, ob die neuen Ampelfiguren eingeführt werden. Die Initiative zielt darauf ab, die Attraktivität des Comödiplatzes zu steigern und sein theatergeschichtliches Erbe zu feiern. Bei einer Genehmigung könnten die Ampeln zu einem einzigartigen Markenzeichen Fürths werden. Die Herbstsitzung des Rates wird über die nächsten Schritte entscheiden.






