05 January 2026, 00:35

Fritz Schrammas CDU-Austritt erschüttert Kölner Parteispitze nach jahrzehntelanger Treue

Neun Personen sitzen um einen Tisch in einem Konferenzsaal, mit Flaschen, Tüchern, Büchern und Stiften auf dem Tisch, eine Person hält einen Stift, und ein gerahmtes Bild im Hintergrund.

Fritz Schrammas CDU-Austritt erschüttert Kölner Parteispitze nach jahrzehntelanger Treue

Fritz Schramma ist nach fast fünf Jahrzehnten Mitgliedschaft aus der CDU ausgetreten. Sein Rückzug folgt auf scharfe Kritik an der Parteiführung in Köln. Er warf dem örtlichen Verband vor, nach den letzten Wahlen keine Erneuerung der Ausrichtung vorangetrieben zu haben.

Schramma bezog sich dabei insbesondere auf die Entscheidung der Kölner CDU, nach den Kommunalwahlen dieselben Führungskräfte wiederzuwählen. Die Fraktion bezeichnete er als führungslos und nannte dabei explizit Serap Güler. Seine Enttäuschung über das Vorgehen des Ortsverbands war schließlich der Ausschlag für seinen Austritt.

Trotz seiner Kritik auf lokaler Ebene würdigte Schramma die Erfolge der CDU unter Landesvorsitzendem Hendrik Wüst und Bundesvorsitzendem Friedrich Merz. Sein Rückzug stellt jedoch eine direkte Herausforderung an die jüngeren Mitglieder dar. Er rief sie auf, sich für Veränderungen einzusetzen und die Zukunft der Partei aktiv mitzugestalten.

Schrammas Austritt markiert das Ende einer langjährigen Mitgliedschaft. Sein Appell zur Erneuerung setzt die Kölner CDU unter Druck, sich mit internen Führungsfragen auseinanderzusetzen. Die Partei steht nun vor der Frage, wie sie auf seine Forderungen nach Reformen reagieren wird.