Frauen-Team scheitert trotz starker Reiterinnen beim "Best of Champions" in Aachen
Henry KochFrauen-Team scheitert trotz starker Reiterinnen beim "Best of Champions" in Aachen
Frauen-Team im Springreiten kämpft mit starker Konkurrenz beim "Best of Champions" in Aachen
Das Damen-Springreiterteam sah sich beim "Best of Champions"-Turnier in Aachen einer harten Konkurrenz gegenüber. Sechs Reiterinnen – Katrin Eckermann, Janika Sprunger, Reed Kessler, Katharina Offel, Luciana Diniz und Pénélope Leprevost – traten für ihr Team an, konnten die Dominanz des Herren-Teams jedoch nicht brechen. Das Format sah pro Mannschaft zwei identische Parcours in einer direkten Duell-Runde vor, was den Druck auf jede einzelne Leistung erhöhte.
Die Frauen begannen das Turnier mit einem Handicap. In der ersten Runde blieb nur Katrin Eckermann fehlerfrei. Janika Sprunger, Reed Kessler, Katharina Offel, Luciana Diniz und Pénélope Leprevost sammelten alle Strafpunkte, was die Gesamtwertung schwächte. Die Lage verschärfte sich, als Kessler ausschied und das Team mit nur noch vier Reiterinnen in die Duell-Phase ging.
Das Herren-Team hingegen übernahm früh die Führung mit einer starken ersten Runde. Den Vorsprung bauten sie in der zweiten Runde souverän aus und sicherten sich damit den entscheidenden Sieg. Das Damen-Team ging mit einem deutlichen Zeitrückstand in die finale Phase – eine Aufholjagd war damit praktisch unmöglich.
Trotz aller Bemühungen konnten die Frauen die frühen Rückschläge nicht mehr aufholen. Die konsequente Leistung der Männer garantierte ihnen schließlich den Titel beim "Best of Champions" in Aachen.
Die Männer gewannen das Turnier nach einer durchgehenden Führung von Beginn an. Ihre fehlerfreien Runden in beiden Phasen besiegelten den Sieg, während das Damen-Team ohne Podestplatzierung blieb. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie schwer es ist, frühe Fehler in einem hochkarätigen Springreiten-Wettbewerb wettzumachen.






