08 February 2026, 08:53

Fortuna-Fan greift Polizistin in Düsseldorfer Club an – Beamtin schwer verletzt

Eine Gruppe von Polizisten in Einsatzausrüstung umgibt eine Frau in einem weißen und blauen Kleid, während sie sie eskortieren und eine Person rechts ein Foto macht, mit Gebäuden, Bäumen und anderen Menschen im Hintergrund.

Fortuna-Fan greift Polizistin in Düsseldorfer Club an – Beamtin schwer verletzt

Gewalttätiger Vorfall in Düsseldorfer Club – Polizistin bei Festnahme durch Fortuna-Fan verletzt

In den frühen Stunden des Sonntags ist es in einem Nachtclub in der Bolkerstraße in Düsseldorf zu einem brutalen Zwischenfall gekommen. Eine 30-jährige Frau, die als Fortuna-Fan identifiziert wurde, geriet zunächst mit Türstehern aneinander, bevor sie bei ihrer Festnahme eine Polizistin angriff. Bei der Auseinandersetzung wurde die Beamtin so schwer verletzt, dass sie ihren Dienst vorzeitig beenden musste.

Der Vorfall begann im Inneren des Clubs, wo die Frau nach Angaben von Zeugen für Unruhe sorgte. Das Sicherheitspersonal griff ein, doch die Frau wehrte sich und verletzte dabei einen der Mitarbeiter. Die Polizei wurde alarmiert und versuchte, die Frau in Gewahrsam zu nehmen.

Während des Transports zur Wache wurde die Frau erneut aggressiv. Sie trat einer Polizistin mehrfach gegen den Kopf, woraufhin diese ihren Dienst für den Rest der Schicht nicht fortsetzen konnte. Auch auf der Wache setzte die Frau ihren Widerstand fort und weigerte sich gewaltsam, ihre Personalien anzugeben.

Generell werden deutsche Polizistinnen und Polizisten in Deeskalation und Kommunikation geschult. Unklar bleibt jedoch, ob es in Düsseldorf spezifische Richtlinien für den Umgang mit gewalttätigen Vorfällen in Nachtclubs gibt – insbesondere, wenn weibliche Tatverdächtige beteiligt sind. Aus den vorliegenden Unterlagen gehen dazu keine konkreten Vorgaben hervor.

Die verletzte Beamtin wurde nach dem Angriff medizinisch versorgt. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zu den Anklagepunkten oder zum aktuellen Stand der Verdächtigen bekannt gegeben. Der Vorfall unterstreicht die Risiken, denen Einsatzkräfte bei gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Nachtgastronomie ausgesetzt sind.