Ford investiert 50 Milliarden Dollar in die Elektroauto-Zukunft – Köln wird zum E-Mobilitäts-Hub
Henry KochFord investiert 50 Milliarden Dollar in die Elektroauto-Zukunft – Köln wird zum E-Mobilitäts-Hub
Ford hat massive Investitionen angekündigt, um die Produktion von Elektrofahrzeugen deutlich auszubauen. Bis 2026 will das Unternehmen insgesamt 50 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung von E-Autos und Batterien stecken. Ein zentraler Bestandteil dieses Plans ist die Modernisierung des historischen Werks in Köln.
Das 1930 gegründete Werk im Kölner Stadtteil Niehl durchläuft derzeit eine Umrüstung im Wert von zwei Milliarden Dollar. Auf dem 125 Hektar großen Gelände entstanden eine neue Produktionsstraße, eine Batteriemontage sowie moderne Fertigungstechnik und Automatisierungslösungen. Der Standort wird künftig ausschließlich mit zertifiziertem Ökostrom und klimaneutraler Wärme betrieben.
Die modernisierte Fabrik wird eine Jahreskapazität von über 250.000 Elektrofahrzeugen erreichen. Als erstes Modell wird der neue Explorer Electric vom Band rollen. Zudem beginnt Ford 2023 mit dem Export seines elektrischen Pick-ups F-150 Lightning nach Norwegen.
Ford sichert sich zudem Rohstoffe direkt von Bergbauunternehmen, die seinen strengen Lieferantenprüfstandards entsprechen. Zur Steuerung dieser Bemühungen wurde Liz Door zur neuen Chefbeschafferin des Konzerns ernannt. Der lokale Energieversorger unterstützt die Initiative, indem er die Betriebsemissionen bis 2026 um 60 Prozent senken und bis 2035 vollständig eliminieren will.
Das Kölner Werk wird Fords Produktionskapazitäten für Elektrofahrzeuge deutlich steigern. Die Investitionen ermöglichen eine nachhaltige Fertigung mit erneuerbaren Energien und reduzierten Emissionen. Die ersten Fahrzeuge aus dem modernisierten Werk sollen bald auf den Markt kommen.
