Flughafen Köln/Bonn setzt auf massive Solaroffensive für Klimaneutralität bis 2045
Henry KochFlughafen Köln/Bonn setzt auf massive Solaroffensive für Klimaneutralität bis 2045
Flughafen Köln/Bonn baut Solarenergie-Kapazitäten aus
Der Flughafen Köln/Bonn erweitert seine Solarstromerzeugung mit neuen Photovoltaik(PV)-Anlagen. Das Projekt unterstützt das Ziel des Flughafens, bis 2045 klimaneutral zu werden. Die Investitionen in erneuerbare Energien und moderne Infrastruktur nehmen weiter zu.
Im vergangenen Jahr hatte der Flughafen die Modernisierung seines Blockheizkraftwerks abgeschlossen. Nun werden PV-Anlagen auf vier Frachtlagern und Verwaltungsgebäuden installiert, darunter eine 1.500-kWp-Anlage auf dem neuen Logistikzentrum von UPS, eine 700-kWp-Anlage auf dem FedEx-Lager sowie zwei 400-kWp-Anlagen auf Bürogebäuden von Eurowings.
Die Gesamtinvestition für die PV-Projekte beträgt 2,5 Millionen Euro. Zusammen verfügen sie über eine Spitzenleistung von rund 2,6 Megawatt Peak (MWp). Jährlich sollen die Anlagen etwa 2.300 Megawattstunden (MWh) Solarstrom erzeugen.
Weitere Pläne umfassen den Bau eines neuen Umspannwerks und einer Holzschnitzel-Biomasseanlage. Zudem setzt der Flughafen auf emissionsfreie Wärme- und Kälteversorgung durch Eisspeichertechnologie in Kombination mit PV-Anlagen und Wärmepumpen.
Die neuen Solaranlagen werden die Erzeugung erneuerbarer Energien am Flughafen deutlich steigern. Gemeinsam mit anderen grünen Initiativen bringen sie den Flughafen Köln/Bonn seinem Ziel der Klimaneutralität bis 2045 näher. Die Investitionen stärken zudem die nachhaltige Infrastruktur des Standorts.
