Flemms CDU-Plan: Neue Stadtgesellschaft soll Solinger Vereine entlasten und fördern
Clara MeyerFlemms CDU-Plan: Neue Stadtgesellschaft soll Solinger Vereine entlasten und fördern
Daniel Flemm, der Oberbürgermeisterkandidat der CDU in Solingen, hat Pläne für einen neuen städtischen Service mit dem Namen Stadtgesellschaft vorgestellt. Die Initiative zielt darauf ab, die Unterstützung für lokale Vereine und Ehrenamtliche zu vereinfachen und gleichzeitig die Transparenz bei der Förderung zu erhöhen. Flemm betonte die Notwendigkeit, das ehrenamtliche Engagement und den sozialen Zusammenhalt in der Stadt zu stärken.
Der geplante Service Stadtgesellschaft würde direkt dem Oberbürgermeisteramt unterstellt sein. Zu seinen zentralen Aufgaben gehört die Schaffung zentraler Anlaufstellen für Vereine, Initiativen und Verbände, um administrative Prozesse zu erleichtern. Besonders Sportgruppen sollen von gebündelter Unterstützung profitieren, was die Arbeitsbelastung der Ehrenamtlichen verringern würde.
Flemm schlug zudem vor, dass die Stadt mobile Absperrgitter für Vereine kostenlos zur Ausleihe anschafft. Dieser Schritt würde lokale Veranstaltungen reibungsloser ablaufen lassen und die finanzielle Belastung der Organisatoren mindern.
Für mehr Klarheit bei der Förderung wird der neue Service die Gerd-Kaimer-Stiftung in seine Struktur integrieren. Darüber hinaus übernimmt Stadtgesellschaft Aufgaben im Bereich Stadtmarketing und Partnerschaften, die unter einer einheitlichen Strategie gebündelt werden. Gezielte Programme für bestimmte soziale Gruppen sollen ebenfalls Teil des Aufgabenspektrums sein.
Flemm hob das übergeordnete Ziel hervor: die Stärkung der Grundlagen des Solinger Sozialsektors. Durch die Bündelung von Ressourcen und den verbesserten Zugang soll das ehrenamtliche Engagement nachhaltiger und effektiver werden.
Sollte Stadtgesellschaft umgesetzt werden, würde sie die Unterstützung für Solinger Vereine zentralisieren und praktische Lösungen wie kostenlose Absperrgitter anbieten. Die Einbindung der Gerd-Kaimer-Stiftung und ein transparenteres Fördermodell sollen für mehr Klarheit sorgen. Der Fokus auf soziale Gruppen und Stadtpartnerschaften zielt darauf ab, das langfristige Engagement in den lokalen Gemeinschaften zu fördern.






