Feuerwehrleute laufen 25 Kilometer in Schutzausrüstung für verbrannte Kinder
Jonas MayerFeuerwehrleute laufen 25 Kilometer in Schutzausrüstung für verbrannte Kinder
Eine Gruppe von Feuerwehrleuten hat einen anstrengenden 25-Kilometer-Wohltätigkeitsmarsch in voller Schutzausrüstung absolviert. Die unter dem Namen Blue Light Steps organisierte Aktion sollte Spenden für Kinder sammeln, die an Verbrennungen 2. Grades leiden. Sämtliche Einnahmen kommen dem Verein Paulinchen e.V. zugute, der junge Brandopfer unterstützt und sich für Präventionsmaßnahmen einsetzt.
Der Marsch begann um 7:30 Uhr in Rheinberg, wo sich 156 Feuerwehrkräfte und Auszubildende aus Werkfeuerwehren auf den Weg machten. In schwerer Schutzausrüstung legten sie die gesamte Strecke zurück, um die körperliche Belastung realer Einsatzsituationen nachzuempfinden. Nach mehreren Stunden endete die Route in Duisburg-Meiderich.
Verbrennungen 2. Grades stellen in Deutschland weiterhin ein ernstes Problem bei Kindern dar. Jährlich müssen rund 30.000 Mädchen und Jungen wegen Verbrennungen oder Verbrühungen medizinisch behandelt werden. Davon sind etwa 7.000 Fälle so schwer, dass ein Krankenhausaufenthalt erforderlich ist.
Paulinchen e.V. leistet direkte Hilfe für betroffene Familien und finanziert Aufklärungsprogramme zur Vermeidung von Brandunfällen. Da der Verein auf Spenden angewiesen ist, sind Aktionen wie Blue Light Steps von zentraler Bedeutung für seine Arbeit.
Die gesammelten Gelder werden Paulinchen e.V. dabei helfen, Kinder während ihrer Genesung nach Verbrennungen 2. Grades zu unterstützen. Gleichzeitig unterstrich die Veranstaltung die anhaltende Notwendigkeit von Präventionskampagnen. Die beteiligten Feuerwehrleute zeigten damit nicht nur ihr Engagement für den Einsatzdienst, sondern auch für die Gemeinschaft.