FDP Solingen setzt auf Freiflächen-Solaranlagen als Energiewende-Turbo
Jonas MayerFDP Solingen setzt auf Freiflächen-Solaranlagen als Energiewende-Turbo
Die Freie Demokratische Partei (FDP) in Solingen drängt auf einen schnelleren Ausbau von Freiflächen-Solaranlagen. Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund einer neuen Studie, die Windenergie als Hauptoption für die Stadt ausschließt. Stattdessen rückt die Solarenergie in den Fokus, um die lokale Energiewende voranzutreiben.
Eine aktuelle Studie des Landes Nordrhein-Westfalen bestätigt, dass Solingen aufgrund begrenzter geeigneter Standorte voraussichtlich kein Zentrum für Windenergie werden wird. Dies hat die FDP dazu veranlasst, Freiflächen-Photovoltaikanlagen (PV) als zentrale Lösung für den Energiebedarf der Region Bergisches Land zu priorisieren.
Die FDP fordert die Stadtverwaltung auf, freie Flächen für Solaranlagen zu ermitteln und zu bewerten. Potenzielle Standorte umfassen Parkplätze, Schulhöfe und andere öffentliche Grundstücke. Diese Anlagen könnten zudem eine Doppelnutzung ermöglichen, etwa durch Agri-Photovoltaik oder Solarüberdachungen über Wegen.
An sonnigen Tagen erzeugen Solaranlagen in Solingen bereits mehr Strom, als das Netz aufnehmen kann. Die überschüssige Energie ließe sich durch Elektrolyse in grünen Wasserstoff umwandeln, der gespeichert und bei Bedarf wieder in Strom zurückverwandelt werden kann.
Mit ihrem Vorschlag will die FDP die Solarausbau beschleunigen, indem sie neue Anreize und geeignete Flächen prüft. Falls umgesetzt, könnten Freiflächen-PV-Anlagen eine Schlüsselrolle für die Energiezukunft Solingens spielen. Der Plan eröffnet zudem Möglichkeiten für innovative Flächennutzung und die Produktion von grünem Wasserstoff.
