29 December 2025, 18:31

Essens Oberbürgermeister Kufen zeigt, wie Integration in den Arbeitsmarkt gelingt

Ein Zug fährt durch einen Tunnel mit Gebäuden im Hintergrund.

Essens Oberbürgermeister Kufen zeigt, wie Integration in den Arbeitsmarkt gelingt

Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm am 4. Dezember 2025 in Essen an der Veranstaltung "NRW.integrativ – Vor Ort gemeinsam handeln" teil. Im Mittelpunkt der Zusammenkunft stand die Verbesserung des Arbeitsmarktzugangs für Zugewanderte durch die Zusammenarbeit von Unternehmen, Kommunen und Arbeitsagenturen. Kufen beteiligte sich an einer Podiumsdiskussion mit Landesvertretern und Fachleuten aus der Wirtschaft, um praktische Lösungen für die Integration zu erörtern.

Bereits im Laufe des Jahres 2025 hatte Kufen ähnliche Gespräche über Chancen auf dem Arbeitsmarkt in Solingen und Siegen geführt. In Solingen nahm er am 10. Landesintegrationskongress teil, der sich mit Beschäftigungsperspektiven und sozialem Zusammenhalt befasste. In Siegen standen Austauschformate zwischen Praktikern zu aktuellen Entwicklungen in der Arbeitsmarktpolitik auf dem Programm.

Bei der Dezemberveranstaltung präsentierte Kufen Essens Erfolgsmodelle bei der Integration von Zugewanderten in den Arbeitsmarkt. Besonders hob er die Agentur für Arbeit Jugend und das Beratungszentrum Wirtschaft und Migration als zentrale Erfolgsfaktoren hervor. Zudem betonte er die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen städtischen Behörden und lokalen Unternehmen. An der Diskussion beteiligten sich neben Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, auch Unternehmer und Integrationsfachkräfte. Gemeinsam analysierten sie, wie Kommunen und Betriebe Zugewanderte besser bei der Aufnahme einer Berufsausbildung oder eines Arbeitsplatzes unterstützen können. Kufen dankte abschließend den Organisatoren und bezeichnete die Gespräche als wertvollen Impuls für die laufenden Bemühungen. Die hinter der Initiative stehende Landeskampagne zielt darauf ab, die Vernetzung zwischen Jobcentern, Arbeitgebern und kommunalen Einrichtungen zu stärken – mit dem Ziel, Zugewanderten den Übergang in Ausbildung und dauerhafte Beschäftigung zu erleichtern.

Kufen unterstrich die gesamtgesellschaftlichen Vorteile gelungener Integration: Jede in Arbeit oder Ausbildung vermittelte Person stärke nicht nur die Wirtschaft, sondern auch das Vertrauen in den sozialen Zusammenhalt. Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig die fortgesetzte Zusammenarbeit über alle Sektoren hinweg bleibt. Essens Ansatz, der behördliche Unterstützung mit Partnerschaften in der Wirtschaft verbindet, wurde dabei als Vorbild für andere Städte hervorgehoben.