02 January 2026, 04:50

Essener Goethe-Schule feiert Demokratie-Projekt und 10 Jahre Erasmus-Plus mit klarem Signal gegen Extremismus

Ein Schwarz-Weiß-Bild von Menschen, die protestieren und Plakate halten, mit einem Einkaufszentrum im Hintergrund.

Essener Goethe-Schule feiert Demokratie-Projekt und 10 Jahre Erasmus-Plus mit klarem Signal gegen Extremismus

Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm am 31. Oktober 2025 an der Abschlussveranstaltung der Essener Themenwoche "Demokratie und Menschenrechte – Gegen Extremismus" teil. Die Feier fand in der Goethe-Schule in Bredeney statt und markierte zugleich ein Jahrzehnt der Schulbeteiligung am Erasmus-Plus-Programm. Im Mittelpunkt des von Schülerinnen und Schülern gestalteten Events standen demokratische Werte sowie der gesellschaftliche Kampf gegen Extremismus.

Die einwöchige Initiative brachte Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen zusammen. Journalisten, Politiker, Historiker und Vertreter des Verfassungsschutzes diskutierten mit den Jugendlichen, um das Verständnis für demokratische Grundsätze und die Gefahren des Extremismus zu vertiefen.

In seiner Rede betonte Kufen die Bedeutung des Engagements junger Menschen für die Verteidigung der Demokratie. Er lobte die Schüler für ihre aktive Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Herausforderungen und stellte klar, dass Extremismus in Essen keinen Platz habe. Der Oberbürgermeister verwies zudem auf die Zusammenarbeit mit Partnern, um dessen Ausbreitung zu verhindern. Die Veranstaltung fiel mit dem zehnjährigen Jubiläum der Teilnahme der Goethe-Schule an Erasmus Plus zusammen. Im Rahmen des Anlasses unterzeichneten die Schule und das Haus der Essener Geschichte eine Kooperationsvereinbarung, die ihre bisherige Partnerschaft in der Bildungs- und Geschichtsvermittlung formalisierte.

Die Abschlussfeier unterstrich das Bekenntnis der Schule zu demokratischer Bildung. Die neue Vereinbarung mit dem Haus der Essener Geschichte sichert die weitere Zusammenarbeit bei künftigen Projekten. Schüler wie Verantwortliche verließen die Veranstaltung mit dem gemeinsamen Ziel, die Menschenrechte zu wahren und Extremismus entschlossen entgegenzutreten.