Essen will Olympische Spiele 2036: Bürger entscheiden über historische Chance
Henry KochEssen will Olympische Spiele 2036: Bürger entscheiden über historische Chance
Essen bewirbt sich um eine Teilnahme an der regionalen Bewerbung für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Die Stadt schlägt vier Austragungsorte vor: das Stadion an der Hafenstraße, die Grugahalle, die Messe Essen und das historische Gelände des UNESCO-Welterbes Zeche Zollverein. Eine öffentliche Abstimmung über die Bewerbung "EssenRheinRuhr" findet am 19. April statt – nach laufenden Diskussionen in der gesamten Region.
Die Bewerbung ist Teil des übergeordneten Projekts "KölnRheinRuhr", das 17 Städte in Nordrhein-Westfalen umfasst, darunter Köln, Düsseldorf, Wuppertal und Aachen. Die Region hat bereits eine offizielle Bewerbung für die Spiele eingereicht; die Bürgerabstimmungen sind für März 2026 geplant.
Vor einem kürzlichen Heimspiel von TUSEM Essen warb Oberbürgermeister Thomas Kufen gemeinsam mit Volker Lauer und Jonathan Abbenhaus für die mögliche Rolle der Stadt. Der Verein nutzte die Partie, um über die Bewerbung zu informieren und zur Teilnahme am Referendum aufzurufen.
Bei Erfolg würden die Spiele neue Sportstätten, eine verbesserte Infrastruktur und städtebauliche Entwicklungen nach Essen bringen. Die Planer erwarten zudem eine stärkere gesellschaftliche Zusammenhalt durch das Großereignis.
Die Einwohner entscheiden am 19. April, ob Essen Teil der Olympischen Bewerbung wird. Das Ergebnis bestimmt, ob die städtischen Standorte – von der Grugahalle bis zur Zeche Zollverein – bei künftigen Spielen eine Rolle spielen. Ein Ja würde die Region dem Ziel, Gastgeber in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 zu sein, ein Stück näherbringen.






