Erster Spatenstich für neues Wohngebiet in Mönchengladbach-Lürrip setzt Zeichen für bezahlbaren Wohnraum
Henry KochErster Spatenstich für neues Wohngebiet in Mönchengladbach-Lürrip setzt Zeichen für bezahlbaren Wohnraum
Offizieller Baubeginn für neues Wohngebiet im Mönchengladbacher Stadtteil Lürrip
Am Mittwoch haben die Geschäftsführung der EWMG und das Bauunternehmen Anton Küpper Hoch- und Tiefbau den ersten Spatenstich für die erste Bauphase des neuen Wohngebiets gesetzt. Mit einer Investition von 1,5 Millionen Euro soll dringend benötigter Wohnraum entstehen.
Die erste Etappe, bekannt als Baufeld 1, umfasst rund 3.800 Quadratmeter Straßenfläche und 530 Meter Kanäle. Dieser Abschnitt wird Teil einer größeren städtischen Verbindung, die das ehemalige REME-Militärgelände mit dem alten Ortskern von Lürrip verknüpft. Zudem sind eine Grundschule und ein Kindergarten geplant.
Die EWMG wird in Kürze 14 Baugrundstücke für Ein- und Doppelhäuser vermarkten. Private Bauherren können sich bereits während der Erschließungsarbeiten bewerben. Die Vergabe der Grundstücke erfolgt nach drei Kriterien: höchstes Gebot, soziale Punkte und eine Verlosung zu einem Festpreis. Damit soll eine ausgewogene Mischung der Bewohnerschaft und Chancengleichheit sichergestellt werden.
Für ein Mehrfamilienhausgrundstück an der Compesmühlenweg wurde bereits eine separate Ausschreibung gestartet. Hier entstehen 29 Wohneinheiten, von denen mindestens die Hälfte als geförderter Wohnraum ausgewiesen wird. Das gesamte Projekt ist Teil eines langfristigen Plans, auf dem ehemaligen REME-Gelände etwa 300 Wohnungen zu errichten.
Dr. Ulrich Schückhaus, Vorstandsvorsitzender der EWMG, bezeichnete den Spatenstich als Startschuss für ein gut durchdachtes Wohnquartier. Die Bauarbeiten an Baufeld 1 sollen bis zum ersten Quartal 2026 abgeschlossen sein.
Das neue Wohngebiet soll mit einer Mischung aus privatem und gefördertem Wohnraum den lokalen Bedarf decken. Mit 1,5 Millionen Euro Investitionsvolumen markiert das Projekt einen wichtigen Schritt bei der Umwandlung des ehemaligen Militärstandorts in ein lebendiges Wohnviertel. Die ersten Grundstücke werden voraussichtlich Anfang 2026 baureif sein.






