Düsseldorf startet Verkehrsoffensive gegen Advents-Chaos an Einkaufswochenenden
Jonas MayerDüsseldorf startet Verkehrsoffensive gegen Advents-Chaos an Einkaufswochenenden
Düsseldorf führt neuen Verkehrsplan für Advent-Samstage und verlängerte Einkaufssonntage ein
Die Stadt Düsseldorf hat ein neues Verkehrskonzept für die Advent-Samstage und die verlängerten Einkaufssonntage eingeführt. Damit soll ein Verkehrschaos verhindert werden, nachdem im vergangenen Jahr Staus viele Besucher stundenlang im Stau festsaßen, statt die Weihnachtsmärkte zu genießen. Die Behörden raten Einkaufswilligen dringend davon ab, am kommenden Wochenende mit dem Auto in die Innenstadt zu fahren.
Hunderttausende Besucher werden am Samstag in der Düsseldorfer Innenstadt erwartet. Weihnachtsmärkte und das vorweihnachtliche Shopping locken große Menschenmengen an – und mit ihnen die Sorge vor einem Verkehrskollaps. Die Polizei warnt vor Fahrten in die City, da mehrere Veranstaltungen die Straßen zusätzlich belasten könnten.
Das neue Konzept sieht Straßensperrungen und Einbahnstraßenregelungen in der Nähe der Königsallee vor. Die Rheinbahn wird ihre Straßenbahn- und Busverbindungen ausbauen, um den erwarteten Andrang zu bewältigen. Zudem stehen an den Parkhäusern Vodafone und Provinzial kostenlose Parkplätze zur Verfügung, wobei die Nutzung von Park-and-Ride-Angeboten ausdrücklich empfohlen wird.
Die Händler wollen um jeden Preis eine Wiederholung der Verzögerungen vom letzten Jahr vermeiden. Andrea Greuner von der Königsallee-Vereinigung betonte, wie wichtig ein reibungsloser Zugang sei – schließlich machen die Geschäfte im Weihnachtsgeschäft bis zu einem Viertel ihres Jahresumsatzes. Michael Schneider, Vorsitzender der Kölnallee-Wirtschaftsgemeinschaft, teilte diese Bedenken und warnte, dass Staus dem Handel auf den Weihnachtsmärkten schaden könnten.
Der Einzelhandel in Düsseldorf rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatz von rund 1,1 Milliarden Euro. Angesichts dieser Summe setzen sich Unternehmen und Verantwortliche dafür ein, den Verkehrsfluss zu verbessern und die Kundenströme in Bewegung zu halten.
Die neuen Maßnahmen sollen dafür sorgen, dass die Straßen frei bleiben und die Besucher während der hektischen Einkaufsphase zufrieden sind. Öffentliche Verkehrsmittel und Park-and-Ride-Angebote spielen dabei eine zentrale Rolle. Die Händler hoffen, dass die Änderungen helfen, die Verluste des Vorjahres zu vermeiden und das Weihnachtsgeschäft optimal zu nutzen.