28 April 2026, 11:01

Dülmen bekommt neues Aufnahmezentrum für Geflüchtete im Mai 2026

Großes Gebäude mit Schutt davor, umgeben von einem Metallzaun, einem Container, Pflanzen, Bäumen, Pfählen, einem Schild, Fahrzeugen, Steinen und einem bewölkten Himmel an einer Baustelle für ein neues Wohngebäude.

Dülmen bekommt neues Aufnahmezentrum für Geflüchtete im Mai 2026

Neues staatliches Aufnahmezentrum für Geflüchtete soll im Frühling in Dülmen eröffnen

In Dülmen entsteht noch in diesem Frühjahr ein neues landeseigenes Aufnahmezentrum für Asylsuchende. Die Einrichtung mit dem Namen ZUE Dülmen wird rund um die Uhr Betreuung und grundlegende Versorgungsleistungen für Neuankömmlinge anbieten. Anwohnerinnen und Anwohner sind aufgerufen, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Die Bauarbeiten für das ZUE Dülmen begannen im Oktober 2025 mit modularen Container-Einheiten. Der Standort am Gausepatt wurde in Absprache mit der Stadt ausgewählt, die das Projekt ausdrücklich begrüßt. Regierungspräsident Andreas Bothe dankte Dülmen für die konstruktive Zusammenarbeit während der Planungs- und Umsetzungsphase.

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Das Zentrum wird im Regierungsbezirk Münster insgesamt 3.303 Plätze in neun Einrichtungen bereitstellen. Es ist darauf ausgelegt, Neuankömmlinge in ihrer ersten Orientierungsphase zu unterstützen. Zu den Angeboten zählen Sicherheit, medizinische Versorgung, Verpflegung sowie tägliche Aktivitäten, die den Alltag der Bewohner strukturieren.

Zur Ausstattung gehören eine Mensa, eine Sanitätsstation und ein Gebäude für Sozialdienste. Zudem wurde eine Ansprechpartnerin für die Öffentlichkeitsarbeit bestellt, die Fragen und Anliegen der Bevölkerung aufgreift. Die Bezirksregierung Münster plant, ihr Netzwerk weiter auszubauen, um dem steigenden Bedarf an Aufnahmekapazitäten gerecht zu werden.

Die Inbetriebnahme des ZUE Dülmen ist für Mai vorgesehen. Dann sollen durchgehend Betreuungsleistungen wie Gesundheitsversorgung, Mahlzeiten und strukturierte Beschäftigungsangebote für Geflüchtete bereitstehen. Die Einrichtung ist Teil der laufenden Bemühungen, die Aufnahmekapazitäten in der Region zu erhöhen.

Quelle