10 November 2025, 22:01

Duisburgs BIWAQ-Initiative bringt 171 Menschen in Arbeit – wie Integration gelingt

Ein Plakat mit einer Brücke und einer Truss-Struktur, umgeben von Pflanzen, Häusern und Hügeln.

Duisburgs BIWAQ-Initiative bringt 171 Menschen in Arbeit – wie Integration gelingt

BIWAQ-Initiative Duisburg: Arbeitsmarktintegration in benachteiligten Stadtteilen

Die BIWAQ-Initiative Duisburg, Teil des bundesweiten BIWAQ-Programms, unterstützt seit Januar 2023 Bewohner:innen aus sozial benachteiligten Stadtteilen Duisburgs. Das Projekt, das zentral von der Stabsstelle Wirtschaft, Europäische Förderung und Zuwendungen koordiniert wird, hat das Ziel, Teilnehmende in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Bisher wurden 827 Personen begleitet, darunter 670 Arbeitslose und 735 mit Migrationshintergrund.

Das Programm bietet ein breites Spektrum an Leistungen an: von der Stellenvermittlung über Bewerbungstraining und Vorstellungsgesprächs-Coaching bis hin zu Schulungen im Umgang mit digitalen Medien. Die Teilnehmenden erhalten eine kostenlose, individuelle Beratung und können bei Bedarf an weitere Qualifizierungs- oder Bildungsmaßnahmen vermittelt werden. Seit dem Start des Projekts konnten 171 Menschen in Arbeit gebracht, 32 in eine Berufsausbildung vermittelt und bei 222 die Berufsaussichten verbessert werden. Besonders hervorzuheben ist die Anerkennung ausländischer Abschlüsse – mit Erfolgsgeschichten wie der eines ukrainischen Ingenieurs, der bei Siemens untergekommen ist, oder eines 52-jährigen Marokkaners, der nun in Vollzeit bei den städtischen Betrieben arbeitet.

Zusätzlich bestehen Möglichkeiten für Arbeitserprobungen oder eine Beschäftigung in lokalen Bauprojekten. Duisburg gehört zu den 47 Städten, die an der aktuellen BIWAQ-Förderrunde teilnehmen – die Namen der weiteren Kommunen sind in den Quellen nicht genannt.

Die BIWAQ-Initiative Duisburg zeigt seit Januar 2023 spürbare Erfolge: 827 Menschen wurden unterstützt, 171 fanden eine Anstellung. Das Projekt setzt weiterhin auf maßgeschneiderte Hilfen – von der Jobsuche über Qualifizierungen bis zur Anerkennung von Berufsabschlüssen – und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Integration von Bewohner:innen aus benachteiligten Stadtteilen in den Arbeitsmarkt.