Duisburg lernt von den Niederlanden: Wie wird die Stadt fahrradfreundlicher?
Clara MeyerDuisburg lernt von den Niederlanden: Wie wird die Stadt fahrradfreundlicher?
ADFC Duisburg lädt zum ersten öffentlichen Treffen des Jahres ein – Thema: Stadtradverkehr im Vergleich
Der ADFC Duisburg veranstaltet sein erstes öffentliches Treffen in diesem Jahr, um über den urbanen Radverkehr zu diskutieren. Im Mittelpunkt steht ein Vergleich der Bedingungen in Deutschland – insbesondere in Duisburg – mit denen in den Niederlanden. Die Gäste können Ideen austauschen, Fragen stellen und kurze Filmbeiträge zum Radverkehr aus beiden Ländern anschauen.
Die Veranstaltung findet am Donnerstag um 19:30 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum, Kirchstraße 109, in Duisburg-Hochheide statt. Willkommen sind alle Interessierten, auch Nicht-Mitglieder.
Onno Orsini, Vorsitzender des niederländischen Fahrradclubs Fietsersbond, wird die Diskussion leiten. Seine Organisation setzt sich seit Jahren für eine bessere Radinfrastruktur in den Niederlanden ein – mit Erfolg: Breitere Radwege, sichere Abstellanlagen (allein an Bahnhöfen gibt es über 10.000 Plätze) und eine verkehrspolitische Ausrichtung, die niederländische Städte zu Vorreitern des Radverkehrs gemacht haben. Studien zeigen, dass dort 30 bis 40 Prozent aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden – in den meisten deutschen Städten sind es weniger als 10 Prozent. Die Teilnehmer werden erkunden, wie Duisburg ähnliche Fortschritte umsetzen könnte. Zudem gibt es Beispiele aus der Dutch Cycling Embassy. Nach den Präsentationen bleibt Zeit für Fragen und lockere Gespräche über den Radverkehr in der Stadt.
Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, von den niederländischen Erfolgen zu lernen und über lokale Herausforderungen zu diskutieren. Die Organisatoren hoffen, dass der Austausch Anregungen für eine bessere Radinfrastruktur in Duisburg liefert. Alle Radbegeisterten sind herzlich eingeladen, teilzunehmen.