Drei Jugendliche als Brandstifter in Marl-Hüls überführt
Die Polizei hat drei Jugendliche als Tatverdächtige in einer Serie von Brandstiftungen und Sachbeschädigungen im Marler Stadtteil Hüls identifiziert. Die Gruppe, zwischen 12 und 13 Jahre alt, soll über mehrere Tage hinweg mehrere Brände gelegt und erhebliche Schäden verursacht haben. Dank Zeugenaussagen konnten die Ermittler die jungen Verdächtigen ausfindig machen.
Der erste Vorfall ereignete sich am 4. Februar, als in einem Gebäude an der Bergstraße ein Feuer gelegt wurde. Nur einen Tag später brach in der Hülstraße ein weiterer Brand aus, der ebenfalls mit der Gruppe in Verbindung gebracht wird. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Trio auch in andere Vandalismusdelikte verwickelt sein könnte, darunter Graffiti-Schmierereien in der gesamten Gegend.
Bei den drei Verdächtigen handelt es sich um zwei 13-Jährige und einen 12-Jährigen, die alle in Marl wohnen. Obwohl ihre Identitäten nicht bekannt gegeben wurden, bestätigte die Polizei, dass Zeugenaussagen eine entscheidende Rolle bei der Eingrenzung der Tatverdächtigen spielten. Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren, während die Beamten weitere Beweise sichern.
Die Behörden prüfen derzeit das volle Ausmaß der Schäden, die durch die Brände und Sachbeschädigungen entstanden sind. Im Rahmen der Untersuchungen wird geklärt, ob den Verdächtigen weitere Straftaten oder Vorfälle zur Last gelegt werden können. Bisher wurden keine weiteren Details veröffentlicht.






