Drei "Digital Making Places" im Bergischen Land fördern digitale Talente von morgen
Henry KochDrei "Digital Making Places" im Bergischen Land fördern digitale Talente von morgen
Drei neue „Digital Making Places“ im Rheinisch-Bergischen Kreis eröffnet
Im Rheinisch-Bergischen Kreis haben drei neue „Digital Making Places“ ihre Türen geöffnet. Diese Lernwerkstätten bieten Schülerinnen und Schülern Zugang zu modernster Technologie – von Robotik bis hin zu virtueller Realität. Die Einrichtungen sind in lokalen Schulen und Bildungszentren angesiedelt und sollen praktische digitale Kompetenzen fördern.
Die Standorte verteilen sich auf das Cyriax-Schulzentrum in Overath, das Gymnasium Wermelskirchen, die Gesamtschule Wermelskirchen Nord sowie das Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land. Jeder Ort ist mit spezialisierter Ausstattung für kreative und technische Projekte ausgestattet.
Im „Audio-Labor“ können die Jugendlichen Podcasts, Hörspiele und Musik produzieren – ausgestattet mit Profi-Mikrofonen, Mischpulten und MIDI-Instrumenten. Das „Visuelle Labor“ unterstützt die Videoproduktion mit 360°-Kameras, Greenscreens und Videomischtools für Erklärvideos und interaktive Präsentationen. Im „Haptik-/Tüftellabor“ hingegen entstehen Prototypen, Modelle und individuelle Objekte mithilfe von 3D-Druckern, Lasercuttern und programmierbaren Stickmaschinen.
Das Projekt entstand in Zusammenarbeit zwischen dem regionalen Bildungsnetzwerk, den Kommunen und der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land. Die Partner stellten kostenlos Räumlichkeiten zur Verfügung, sodass für Schulen und Schüler keine Kosten anfallen. Auch für Grundschulkinder gibt es passende Angebote – etwa Vlogging-Ausrüstung oder einfache Programmier-Bausätze.
Lehrkräfte nutzen die Räume, um neue Unterrichtsmethoden zu erproben, während Schülerinnen und Schüler Technologien wie digitale Fertigung oder virtuelle Realität erkunden. Ziel ist es, moderne digitale Fähigkeiten für alle Altersgruppen zugänglich zu machen.
Die Digital Making Places sind nun an vier Standorten in Overath und Wermelskirchen in Betrieb. Die Nutzung der Technik ist für Schüler und Lehrkräfte kostenfrei – unterstützt durch die Bildungspartner des Kreises. Die Initiative soll junge Lernende auf eine von digitaler Innovation geprägte Zukunft vorbereiten.






