Deutschlands größtes Bachata-Tanz-Event strebt nach dem Weltrekord für NCL-Forschung
Admin UserDeutschlands größtes Bachata-Tanz-Event strebt nach dem Weltrekord für NCL-Forschung
Ein einzigartiges Tanzereignis soll diesen Samstag in ganz Deutschland stattfinden – mit dem Ziel, einen Weltrekord aufzustellen und gleichzeitig Spenden für einen wichtigen Zweck zu sammeln. Die Tanzschule Marc Daumas ADTV in Neuwied gibt den Ton an und organisiert einen landesweiten, simultanen Bachata-Tanz mit mindestens 50 Schulen, von denen jede mindestens 25 Paare stellen muss. Die Aktion "Tanzen für einen guten Zweck" unterstützt die Forschung zu Neuronaler Ceroid-Lipofuszinose (NCL)*, einer seltenen und bisher unheilbaren Kinderkrankheit in Deutschland. Für den Rekordversuch müssen mindestens 25 Paare gleichzeitig tanzen – in der Neuwieder Schule trainieren bereits 30 Paare, um einen gelungenen Start zu gewährleisten. Die Tänzer führen eine eigens kreierte Choreografie auf, die per Livestream in ganz Deutschland synchronisiert wird. Jeder Teilnehmer zahlt eine Startgebühr von mindestens 7,50 Euro, die vollständig an die NCL-Stiftung geht. Diese finanziert die Forschung nach wirksamen Therapien und gibt betroffenen Familien in Deutschland Hoffnung. NCL ist eine Stoffwechselerkrankung, die das Nervensystem angreift und zu Symptomen wie schleichendem Sehverlust, Demenz, Bewegungsstörungen und Sprachverlust führt. In Deutschland sind etwa 700 Kinder und Jugendliche betroffen, ihre Lebenserwartung liegt oft bei nur rund 30 Jahren. Der weltweite Startschuss fällt am Samstag, den 8. November, um 20:30 Uhr. Zuschauer sind herzlich in die Tanzschule Marc Daumas eingeladen, um die Tänzer anzufeuern. Das Rekordinstitut Deutschland wird den Versuch zertifizieren, während Bürgermeister Jan Einig und Fredi Winter als Juroren fungieren. Dieser rekordverdächtige Tanzevent ist mehr als nur ein Spektakel – er ist ein Zeichen der Hoffnung für NCL-Betroffene in Deutschland. Indem "Tanzen für einen guten Zweck"* Tanzbegeisterte in ganz Deutschland vereint, soll nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch dringend benötigte Spenden für die Forschung generiert werden. Hoffen wir, dass der Weltrekordversuch gelingt und die durch die Aktion finanzierte Forschung uns einen Schritt näher an die Bekämpfung dieser verheerenden Krankheit bringt.