04 November 2025, 12:02

Deutschlands Drogenbeauftragter lobt Haftbefehls Netflix-Dokumentarfilm über Kokainabhängigkeit

Eine Musikkonzertszene mit einem Gitarristen links neben einem Mikrofon, einer Person in der unteren rechten Ecke, einem Banner im Hintergrund und Drogen in der Mitte unten, alles unter Bühnenbeleuchtung von oben.

Deutschlands Drogenzar Streeck nennt Haftbefehls Doc 'berührend' - Deutschlands Drogenbeauftragter lobt Haftbefehls Netflix-Dokumentarfilm über Kokainabhängigkeit

Bundesdrogenbeauftragter Hendrik Streeck lobt 'Haftbefehl'-Dokumentation auf Netflix Der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck hat die Netflix-Dokumentation "Babo – The Haftbefehl Story" des Rappers Haftbefehl gelobt. Der von Sinan Sevinç und Juan Moreno gedrehte Film beleuchtet Haftbefehls (bürgerlich Aykut Anhan) Kampf gegen seine Kokainsucht. Streeck, der als Arzt ausgebildet ist, würdigte Haftbefehl für seinen Mut, in der Dokumentation offen über seine Drogenabhängigkeit zu sprechen. Solche öffentlichen Diskussionen seien von großer Bedeutung, betonte der Beauftragte, da er im Berufsalltag häufig mit suchtkranken Menschen konfrontiert werde. Zudem lobte er die Filmemacher für ihre schonungslose Darstellung der harten Realität von Drogensucht – ein krasser Gegensatz zu der oft verklärten Darstellung im Rap. Die Dokumentation begleitet Haftbefehl durch die Jahre seiner Kokainsucht und zeigt ihn sichtbar gezeichnet vom Drogenmissbrauch. Streeck bezeichnete den Film als "intensiv" und "zutiefst bewegend" und hob hervor, wie eindringlich er die Folgen der Sucht für den Einzelnen schildert. Streecks Anerkennung für "Babo – The Haftbefehl Story" unterstreicht die Wichtigkeit offener Gespräche und realistischer Darstellungen von Drogenabhängigkeit. Die von Sinan Sevinç und Juan Moreno inszenierte Dokumentation dient als kraftvolles Mittel, um das Bewusstsein für das Thema zu schärfen.