16 January 2026, 15:31

Deutsche Telekom beschleunigt Glasfaserausbau im Ruhrgebiet mit 60.000 neuen Anschlüssen

Ein altes deutsches Aktienzertifikat mit einer Stadtansicht-Illustration und bedrucktem Text, der die Herkunft der Aktie beschreibt.

Deutsche Telekom beschleunigt Glasfaserausbau im Ruhrgebiet mit 60.000 neuen Anschlüssen

Deutsche Telekom startet Großoffensive für Glasfaserausbau im Ruhrgebiet

Die Deutsche Telekom hat eine umfangreiche Initiative zur Erweiterung des Glasfaser-Internets im Ruhrgebiet angekündigt. Gemeinsam mit GLASFASER RUHR will das Unternehmen tausende weitere Haushalte in Bochum an das schnelle Netz anbinden. Parallel dazu hat der Konzern ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 2 Milliarden Euro gestartet und die Preise für seine PlusCard angepasst.

Der Ausbauplan wurde im September 2024 vorgestellt. Die Deutsche Telekom arbeitet dabei mit GLASFASER RUHR zusammen, um bis zu 60.000 Haushalte in Bochum an das Glasfasernetz anzuschließen. In der ersten Phase sollen 30.000 Wohnungen versorgt werden, weitere 30.000 folgen bis Ende 2029. Ziel ist es, bis 2030 über 4 Millionen Haushalte im gesamten Ruhrgebiet zu erreichen.

Durch die gemeinsame Nutzung der Infrastruktur will das Unternehmen Kosten sparen und den Ausbau beschleunigen. Dieser Ansatz verringert die finanzielle Belastung im Vergleich zum alleinigen Netzaufbau.

Unabhängig davon hat die Deutsche Telekom am 5. Januar 2026 ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 2 Milliarden Euro gestartet. Bis Jahresende will der Konzern eigene Aktien zurückerwerben.

Zudem gibt es Änderungen für Nutzer der PlusCard: Ab Februar 2026 steigt der Preis für eine zweite Erwachsenenkarte um 50 Prozent. Als Ausgleich für die Preiserhöhung werden zusätzliche Leistungen angeboten.

Der Glasfaserausbau bringt zehntausenden Haushalten im Ruhrgebiet schnelleres Internet. Der Aktienrückkauf unterstreicht die finanzstrategische Ausrichtung des Unternehmens, während PlusCard-Kunden sowohl höhere Preise als auch verbesserte Services erwarten. Die Maßnahmen zeigen, dass die Deutsche Telekom sowohl auf Infrastrukturwachstum als auch auf Aktionärsinteressen setzt.