02 May 2026, 12:31

Cyberangriffe explodieren – warum IT-Sicherheitsexpert:innen jetzt dringend gesucht werden

Ein Plakat mit Text und einem Kreisdiagramm, das die Anzahl der Beschäftigten mit den meisten neuen Stellen zeigt, unterteilt in Abschnitte für Gesundheit, Einzelhandel und Gastronomie, mit angegebenen Prozentwerten.

Cyberangriffe explodieren – warum IT-Sicherheitsexpert:innen jetzt dringend gesucht werden

Cyberangriffe auf Unternehmen und kritische Infrastrukturen nehmen stark zu. Dieser dramatische Anstieg macht IT-Sicherheitsexpert:innen unentbehrlicher denn je. Doch trotz der wachsenden Bedrohung zwingt der Mangel an qualifizierten Fachkräften viele Unternehmen dazu, auf Automatisierung und benutzerfreundlichere Sicherheitstools zurückzugreifen.

Die Nachfrage nach Cybersecurity-Spezialist:innen bleibt hoch – mit Gehältern, die deutlich über dem Durchschnitt liegen. Einstiegsgehälter liegen oft zwischen 50.000 und 60.000 Euro brutto pro Jahr, ein Zeichen dafür, wie dringend die Branche nach Talent sucht.

Der Einstieg in die Cybersecurity ist auf verschiedenen Wegen möglich: über klassische Studiengänge, duale Ausbildungen, berufsbegleitende Studien oder spezialisierte Masterprogramme. Intensivkurse und Bootcamps bieten zudem einen schnelleren Zugang für Quereinsteiger:innen, die ihre Karriere umorientieren möchten.

Besonders willkommen sind Seiteneinsteiger:innen, sofern sie praktische Erfahrung, Eigeninitiative und die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen mitbringen. Die Branche legt mehr Wert auf anwendbares Know-how als auf formale Abschlüsse – das eröffnet motivierten Neueinsteiger:innen gute Chancen.

Ein typischer Arbeitstag in der Cybersecurity vereint Routineaufgaben mit plötzlichen Krisen. Rund 40 Prozent der Fachkräfte arbeiten remote und kümmern sich um alles – von der Bedrohungsanalyse bis zur Abwehr akuter Vorfälle. Das Aufgabenfeld ist äußerst vielfältig und reicht von Penetrationstests über digitale Forensik bis hin zu Risikomanagement und Sicherheitsberatung.

Gefragt sind vor allem analytisches Denken, Problemlösungsfähigkeiten, Präzision und Kreativität. Ebenso wichtig sind Teamfähigkeit, starke Kommunikationskompetenz und die Bereitschaft, sich ständig weiterzubilden. Denn die Bedrohungslage entwickelt sich rasant: Malware, Ransomware und KI-gestützte Angriffe werden immer ausgefeilter. Als Reaktion entstehen nun KI-basierte Abwehrsysteme, um diesen Risiken zu begegnen.

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Die Karrierechancen in der Cybersecurity sind oft schnelllebig. Weiterbildungen führen häufig zu Gehaltserhöhungen oder Beförderungen – ein weiterer Beleg für die Zukunftssicherheit des Berufsfelds. Unternehmen, die offene Stellen nur schwer besetzen können, setzen zunehmend auf automatisierte Sicherheitsplattformen. Doch bei komplexen Bedrohungen bleibt menschliche Expertise unersetzlich.

Die Cybersecurity-Branche wächst weiter – angetrieben durch steigende Gefahren und anhaltenden Fachkräftemangel. Die Gehälter bleiben attraktiv, und die Berufsaussichten sind hervorragend für alle, die über die richtigen Fähigkeiten verfügen. Je ausgefeilter die Angriffe werden, desto größer wird der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften – und den Tools, die sie unterstützen.

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