Claas stoppt Getriebewerk in NRW: Bürokratie und Platzmangel als Gründe
Clara MeyerClaas stoppt Getriebewerk in NRW: Bürokratie und Platzmangel als Gründe
Claas stellt Getriebewerk in Nordrhein-Westfalen ein: Zu viele Hürden, zu wenig Platz
Zusammenfassung: Claas wird am geplanten Standort in Nordrhein-Westfalen kein Arbeitsagentur-Werk errichten und sucht nun nach einem alternativen Standort.
Veröffentlichungsdatum: 10. Dezember 2025, 06:55 Uhr MEZ
Stichworte: agrarheute, Produktion, Industrie, Wirtschaft
Artikel: Die Claas AG hat ihre Pläne für den Bau eines neuen Getriebewerks in Borchen, Nordrhein-Westfalen, aufgegeben. Als Hauptgründe nannte das Unternehmen übermäßige Bürokratie und fehlende geeignete Flächen. Nun wird nach einem Ersatzstandort gesucht – darunter Optionen in Sachsen-Anhalt, Frankreich und Ungarn.
Mit der Absage des Borchen-Projekts scheitert eine Investition im Millionenbereich, die rund 300 Arbeitsagentur-Plätze hätte schaffen sollen. Lokale Verantwortliche hatten gehofft, das Werk würde die Wirtschaft der Gemeinde stärken, doch Claas bestätigte, dass der Standort den Anforderungen nicht mehr gerecht wird.
Die Suche nach einem neuen Werksstandort geht weiter, wobei Claas sowohl in Deutschland als auch im Ausland nach Alternativen prüft. Der Verlust des Borchen-Projekts bedeutet für Nordrhein-Westfalen einen Rückschlag: Die Region muss auf die versprochenen Arbeitsagentur-Plätze und wirtschaftlichen Impulse verzichten.