01 May 2026, 08:35

Chlorgas-Austritt in Paderborn löst Großeinsatz der Feuerwehr aus

Feuerwehrleute in Schutzausrüstung innerhalb eines Containers, einer hölt ein Rohr, mit einem Feuerlöscher im Hintergrund.

Chlorgas-Austritt in Paderborn löst Großeinsatz der Feuerwehr aus

Chlorgas-Austritt in Paderborner Logistikunternehmen löst Großeinsatz aus

Ein Chlorgas-Austritt in einem Logistikbetrieb im Paderborner Stadtteil Elsen führte am Dienstagmorgen zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte. Die Feuerwehr wurde um 07:33 Uhr alarmiert, nachdem Mitarbeiter über Reizungen durch eine unbekannte Substanz berichteten, die aus einem Paket entwichen war. Der Vorfall erforderte eine vollständige Evakuierung des Gebäudes sowie eine dreistündige Sicherungsaktion.

Ausgelöst wurde der Alarm, als mehrere Beschäftigte über brennende Augen und Halsschmerzen klagten. Das Gebäude wurde umgehend geräumt, während Rettungskräfte eine Sicherheitszone einrichteten und die Betroffenen versorgten. Eine Frau musste zur Behandlung in ein Paderborner Krankenhaus gebracht werden.

Mit 35 Einsatzkräften rückten die Feuerwehrleute in Schutzausrüstung an, um verdächtige Pakete zu überprüfen. Besonders im Fokus standen Sendungen, die als Gefahrgut gekennzeichnet waren. Bald konnte die Quelle des Austritts ausgemacht werden: Ein beschädigter Behälter mit Chlortabletten für Schwimmbäder.

Die defekte Verpackung hatte eine chemische Reaktion ausgelöst, wodurch geringe Mengen Chlorgas freigesetzt wurden. Die Feuerwehr brachte die Lieferung aus dem Gebäude und setzte Hochleistungslüfter ein, um die Halle zu belüften. Gegen 10:30 Uhr endete der Einsatz, nachdem die Lage als sicher eingestuft worden war.

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Der Vorfall konnte ohne schwere Verletzungen – abgesehen von den anfänglichen Reizungsbeschwerden – behoben werden. Die Behörden bestätigten, dass der Chlorgas-Austritt unter Kontrolle gebracht wurde und der Logistikstandort seinen Betrieb wieder normal aufnehmen konnte. Die beschädigte Verpackung wird derzeit überprüft, um künftige Zwischenfälle zu vermeiden.

Quelle