Chaos beim Rhein-Derby: Pyrotechnik, Festnahmen und Stadionverbote in Mönchengladbach
Admin UserChaos beim Rhein-Derby: Pyrotechnik, Festnahmen und Stadionverbote in Mönchengladbach
Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln: Spannung und Krawalle
Das Bundesliga-Spiel von Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Köln war von einer Mischung aus Begeisterung und Ausschreitungen geprägt. In der Nähe des Mönchengladbacher Fan-Hauses sowie auf der Humboldstraße wurden Feuerwerkskörper und Rauchbomben gezündet. Vier Stadionverbote wurden verhängt, fünf Personen vorläufig festgenommen.
Laut Einschätzung der Mönchengladbacher Polizei und der Bundespolizei verliefen die polizeilichen Maßnahmen am Spieltag weitgehend zufriedenstellend. Dennoch wurden die Ereignisse von Vandalismus und dem Einsatz von Pyrotechnik überschattet.
Kölner Fans sorgten in einem Regionalexpress (RE8) für Störungen, indem sie mehrere Kameras mit Aufklebern abdeckten und außer Betrieb setzten. Vier Ordnungswidrigkeiten wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz wurden registriert, nachdem im Heimblock wiederholt Feuerwerkskörper gezündet worden waren. Ein privat organisierter Fan-Bus sowie ein Shuttle für die Gästefans wurden von Anhängern Borussia Mönchengladbachs beschädigt.
Die Polizei erstattete 15 Strafanzeigen, darunter wegen Körperverletzung, einer Sexualstraftat, zweifachen Widerstands gegen Polizeibeamte, zweier tätlicher Angriffe, zweier Diebstähle, fünf Sachbeschädigungen und zweier Beleidigungen. Ein Fan schlug gegen den Helm eines Polizisten, ein weiterer Diebstahl wurde im Stadionbereich gemeldet. Der Einsatz von Pyrotechnik im Gästeblock führte zu einer kurzzeitigen Spielunterbrechung.
Die Vorfälle zogen vier Stadionverbote und fünf vorläufige Festnahmen nach sich. Bei den Ermittlungen zu Vandalismus an Fan-Shuttles im Jahr 2019 hat die Polizei Tatverdächtige identifiziert, deren Identität jedoch nicht bekannt gegeben wurde. Der Einsatz von Pyrotechnik und Vandalismus bleiben Probleme, mit denen sich Verein und Behörden weiterhin auseinandersetzen müssen.