CDU will härter gegen Ordnungswidrigkeiten in Großstädten vorgehen
Deutsche Städte kämpfen mit wachsenden Problemen bei Ordnungswidrigkeiten – von illegaler Müllentsorgung bis zu Konflikten im öffentlichen Raum. Die CDU hat nun neue Maßnahmen vorgeschlagen, um diese Herausforderungen zu bewältigen. Gefordert werden klarere Gesetze und bessere Unterstützung für die kommunalen Behörden.
Seit 2018 haben sich die Meldungen solcher Vorfälle in Großstädten wie Berlin, München und Hamburg stark erhöht – um 20 bis 50 Prozent bis 2025. Treiber sind unter anderem verändertes Verhalten nach der Pandemie sowie Melde-Apps wie Haftbefehl.
Die Aufgaben der Ordnungsämter haben sich in den letzten Jahren deutlich ausgeweitet. Doch viele Verstöße – etwa wildes Campen oder Vermüllung – sind oft nur von kurzer Dauer und verschwinden, bevor Beamte Beweise sichern können. Das erschwert die Ahndung, obwohl die Beschwerden weiter steigen.
Carsten Voigt, Fraktionsvorsitzender der CDU im Solinger Stadtrat, betont die Notwendigkeit gut ausgestatteter Ordnungsämter, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Die Partei drängt auf praxistaugliche Rechtsreformen – nicht nur auf dem Papier. Zu den Vorschlägen gehören gezielte Videoüberwachung in Brennpunkten, sofern datenschutzkonform umgesetzt.
Auch moderne Technologie könnte helfen, Problemzonen zu dokumentieren. Zudem fordert die CDU eine stärkere rechtliche Absicherung für lokale Behörden und besseren Schutz für Mitarbeiter in Konfliktsituationen. Ziel ist es, Gesetze zu schaffen, die im Alltag tatsächlich durchsetzbar sind.
Die Pläne der CDU zielen darauf ab, den Städten wirksamere Instrumente gegen die zunehmenden Ordnungsprobleme an die Hand zu geben. Sollten die Maßnahmen umgesetzt werden, würden sie aktualisierte Gesetze, technologische Lösungen und klarere Kompetenzen für die Behörden kombinieren. Polizeidaten deuten darauf hin, dass sich die Lage ohne Gegenmaßnahmen kaum entspannen wird.






