CDU in Willich will Friedhofsgelände für schnellen Wohnungsbau nutzen
Jonas MayerCDU in Willich will Friedhofsgelände für schnellen Wohnungsbau nutzen
CDU-Fraktion in Willich drängt auf beschleunigten Wohnungsbau auf ehemaligem Friedhofsgelände
Die CDU-Fraktion in Willich setzt sich für eine schnellere Bebauung eines großen Grundstücks ein, das ursprünglich für die Erweiterung des Friedhofs vorgesehen war. Ihr Plan umfasst digitale Baugenehmigungen ab 2026 sowie ein neues Vorgehen, um den Wohnungsbau im Rahmen der kommunalen Beschleunigungsinitiative voranzutreiben.
Auf dem 18.000 Quadratmeter großen Areal könnten – falls die Pläne umgesetzt werden – Wohnungen für Singles, junge Familien und Senioren entstehen.
Die CDU fordert, dass Willich innerhalb der nächsten zwei Jahre digitale Verfahren für Baugenehmigungen einführt. Damit sollen Verzögerungen verringert und die Genehmigung neuer Wohnprojekte beschleunigt werden.
Ein zentraler Bestandteil der Strategie ist der Verkauf des Geländes an einen Investor. Dieser würde die gesamte Planung und Bauausführung übernehmen, wobei die Verkaufspreise vertraglich gedeckelt würden. Die Partei ist überzeugt, dass dieses Modell bezahlbaren Wohnraum sichert, ohne ökologische oder städtebauliche Standards zu vernachlässigen.
Tobias Pascaly, CDU-Mitglied, hat gefordert, die Beschleunigungsinitiative zügiger umzusetzen. Im Rahmen dieses Programms können Kommunen Entscheidungen delegieren, Fristen verkürzen und Genehmigungen automatisch erteilen, falls innerhalb von drei Monaten keine Entscheidung fällt. Trotz des Starts im Herbst 2023 ist in Willich jedoch noch keine einzige Wohnung nach dem vereinfachten Verfahren fertiggestellt worden.
Zudem schlägt die CDU eine Überprüfung der aktuellen Baustandards vor. Geprüft werden sollen ökologische, gestalterische, technische und energetische Anforderungen, um den Wohnungsbau kostengünstiger zu gestalten. Ziel ist es, Bezahlbarkeit mit Nachhaltigkeit und städtebaulicher Qualität in Einklang zu bringen.
Ein städtebaulicher Vertrag würde das Projekt auf dem 18.000 Quadratmeter großen Gelände regeln. Die CDU argumentiert, dass dieser Ansatz dringend benötigten Wohnraum schafft, ohne wichtige Standards zu opfern.
Bei einer Umsetzung würde der CDU-Plan digitale Genehmigungen ab 2026 einführen und den Wohnungsbau auf dem ehemaligen Friedhofsgelände beschleunigen. Die Vorschläge zielen darauf ab, Wohnungen für verschiedene Bevölkerungsgruppen zu schaffen und die Kosten im Rahmen zu halten.
Der Erfolg des Vorhabens hängt von Investorenvereinbarungen, angepassten Standards und der Effizienz des beschleunigten Genehmigungsverfahrens ab.






