BVB-Hauptversammlung: Watzke als Präsident und Streit um historisches Wappen
Jonas MayerBVB-Hauptversammlung: Watzke als Präsident und Streit um historisches Wappen
Borussia Dortmunds (BVB) Mitglieder versammeln sich in diesem Jahr zu einer bedeutenden Hauptversammlung – mit zwei zentralen Themen auf der Tagesordnung. Im Mittelpunkt steht die Wahl von Hans-Joachim Watzke zum neuen Präsidenten als Nachfolger von Reinhold Lunow. Zudem wurde ein Antrag auf Änderung des Vereinswappens von dem engagierten Fan Sam-Joel Renken eingereicht.
Renkens Vorstoß, der als Punkt 17 auf der Tagesordnung steht, zielt darauf ab, das traditionelle BVB-Logo aus den Jahren 1974–1976 und 1978–1993 wieder einzuführen. Zur Begründung führt er mehrere Gründe an: die Bewahrung der Vereinsidentität, die Würdigung des historischen Erbes, die Stärkung der Fanbindung und die Sicherung der Markenbekanntheit. Das vorgeschlagene Design sieht zwei zusätzliche schwarze Außenringe um die Schriftzüge "BVB 09" sowie einen leicht dunkleren Gelbton vor.
Renken, der den Antrag offiziell eingereicht hat und ihn aktiv in den sozialen Medien bewirbt, hält das traditionelle Emblem für deutlich eleganter als das aktuelle. Er ist überzeugt, dass es bei den Fans bereits auf Zustimmung stößt – etwa auf dem Pokal-Trikot oder den Fahnen in der Südtribüne. Trotz der Begeisterung gelten die Chancen auf eine Annahme seines Vorschlags jedoch als gering.
Die diesjährige Mitgliederhauptversammlung von Borussia Dortmund verspricht spannend zu werden: mit der Wahl Hans-Joachim Watzkes zum neuen Präsidenten und der Debatte über Sam-Joel Renkens Antrag zur Rückkehr zum historischen Vereinswappen. Während der Vorstoß die Vereinsgeschichte ehren und die Fanloyalität stärken soll, bleibt sein Erfolg ungewiss.