24 December 2025, 02:55

Bürgermeister verteilen Bethlehems Friedenslicht auf dem Lünener Weihnachtsmarkt

Ein Weihnachtsbaum auf einer Straße mit Menschen darauf, flankiert von zwei Fahnenmasten, mit beleuchteten Gebäuden im Hintergrund.

Bürgermeister verteilen Bethlehems Friedenslicht auf dem Lünener Weihnachtsmarkt

Ein zufälliges Treffen auf dem Lünener Weihnachtsmarkt ließ Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg von einem Weihnachtswunder sprechen. Dort begegnete sie einem palästinensischen Paar namens Maria und Joseph – ursprünglich aus Bethlehem –, das kurz vor der Geburt seines zweiten Kindes stand. Die Begegnung fand am Montag, dem 22. Dezember 2025, statt, als die Bürgermeisterin das traditionelle Friedenslicht aus Bethlehem verteilte.

Förster-Teutenberg überreichte das Friedenslicht, ein langjähriges Symbol der Hoffnung und Solidarität aus der Geburtsstadt Jesu. Viele Besucher nahmen die Flamme mit nach Hause und spendeten für das Bethlehemer Babyhospital. Die Stadt bedankte sich später bei den katholischen Gemeinden für die Organisation der Aktion sowie bei allen Unterstützern.

Während der Veranstaltung lernte die Bürgermeisterin Maria und Joseph kennen, die mit ihrer kleinen Tochter inzwischen in Lünen leben. Dass ihre Namen denen der biblischen Gestalten entsprachen, versetzte alle in Staunen. Da ihr Sohn jeden Moment zur Welt kommen konnte, war die Begegnung besonders bewegend. Im Nachhinein lobte Förster-Teutenberg die Lünener Bürger für ihr Engagement für Frieden und Versöhnung. Sie betonte ihre Großzügigkeit und ihren Einsatz für Menschen in Not – insbesondere in Bethlehem.

Die gesammelten Spenden fließen direkt an das Babyhospital in Bethlehem. Die Aktion mit dem Friedenslicht stärkte den Zusammenhalt der Gemeinschaft und vertiefte die Verbindung zwischen Lünen und der Stadt der Geburt Jesu. Die Begegnung mit Maria und Joseph blieb für alle Beteiligten ein unvergesslicher Moment.