Bundespolizei stoppt Mann mit Artilleriekanone im Anhänger bei Aachen
Lukas AlbrechtBundespolizei stoppt Mann mit Artilleriekanone im Anhänger bei Aachen
Bundespolizei in Aachen stoppt deutschen Fahrer mit Kanone im Anhänger
Am Donnerstagabend hielt die Bundespolizei in Aachen einen deutschen Autofahrer an, der aus Belgien einreiste. Bei einer Routinekontrolle entdeckten die Beamten eine ungewöhnliche Ladung: eine verdeckt im Anhänger versteckte Artilleriekanone. Seitdem ermitteln die Behörden wegen der Herkunft und der Legalität der Waffe.
Der 60-jährige Mann fuhr mit einem Kleintransporter und Anhänger auf der Autobahn A44, als er an der Raststätte Tunnel zur Kontrolle angehalten wurde. Im Inneren des Anhängers fanden die Beamten eine voll funktionsfähige Kanone vor.
Eine Streife der Landespolizei Aachen wurde zum Einsatzort gerufen. Es gab Bedenken, ob die Waffe ordnungsgemäß entmilitarisiert worden war, was Fragen zur Zuständigkeit aufwarf. Der Fahrer behauptete, er sei Sammler und habe die Kanone in Belgien für 9.000 Euro erworben.
Die Kanone wurde umgehend beschlagnahmt und vom Gelände entfernt. Gegen den Mann wurde wegen Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, das Besitz und Transport solcher Gegenstände regelt, Anzeige erstattet.
Die Ermittlungen zur rechtlichen Einordnung der Kanone und zur Einhaltung der Waffenbestimmungen durch den Fahrer laufen noch. Die Behörden prüfen, ob weitere Anklagepunkte hinzukommen. Die beschlagnahmte Waffe bleibt vorerst in Polizeigewahrsam.






