12 February 2026, 09:17

Bundespolizei beschlagnahmt 59.000 Euro bei Drogenermittlung in Aachen

Eine Gruppe von Polizeibeamten steht vor einem großen Gebäude mit Fenstern, Säulen und Bögen, mit Fahrzeugen auf der Straße, einer Person mit einer Kamera auf der linken Seite und Bäumen, Verkehrsampeln, Flaggen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Verstrickt in Widersprüche - 59.000 Euro gesichert - Bundespolizei beschlagnahmt 59.000 Euro bei Drogenermittlung in Aachen

Zwei Männer verloren mehr als 59.000 Euro bei einer Kontrolle der Bundespolizei in Aachen. Beamte wurden misstrauisch, nachdem sie widersprüchliche Angaben und fehlende Ausweispapiere bemerkt hatten. Weitere Überprüfungen förderten Drogenkonsum und mangelnde Dokumentation zutage.

Der Vorfall begann, als die Polizei die beiden Männer zu einer Routinekontrolle anhielt. Der 40-jährige Beifahrer konnte keinen Ausweis vorlegen, während dem 38-jährigen Fahrer der Führerschein fehlte. Ihre widersprüchlichen Aussagen während der Befragung weckten sofortige Zweifel.

Ein Drogentest bestätigte, dass beide kürzlich Rauschmittel konsumiert hatten. Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Beamten die hohe Bargeldsumme. Ermittlungen ergaben später, dass das Geld aus Drogenhandel in den Niederlanden stammte.

Die Polizei wertet nun Transaktionsunterlagen aus, befragt Zeugen und verfolgt die Geldströme. Forensische Analysen sollen klären, wie das Bargeld erworben und über die Grenze gebracht wurde.

Die beschlagnahmten 59.000 Euro bleiben vorerst als Beweismittel in Polizeigewahrsam. Den beiden Männern drohen mögliche Anklagen wegen Drogendelikten und finanzieller Unregelmäßigkeiten. Weitere Details werden im Laufe der Ermittlungen bekannt.