06 May 2026, 20:23

Brutale Raubüberfälle nach Drittliga-Spiel erschüttern Duisburg

Ein Plakat an einer Wand, das Zuschauer bei einem Fußballspiel in einem Stadion zeigt, mit dem Text "Fußball von der U-Bahn - Londoner Humor Nr. 3" darüber.

Brutale Raubüberfälle nach Drittliga-Spiel erschüttern Duisburg

Zwei brutale Raubüberfälle nach Drittliga-Spiel in Duisburg

Am Samstagabend ereigneten sich in Duisburg zwei gewalttätige Raubüberfälle – kurz nach dem Ende eines Drittliga-Fußballspiels. Beim ersten Vorfall wurde gegen 19:45 Uhr in der Nähe der Bertaallee und der Kruppstraße ein 33-jähriger Mann angegriffen und um seinen Fanschal beraubt. Nur 25 Minuten später kam es zu einem zweiten Raub am S-Bahnhof „Im Schlenk“, bei dem ein weiteres Opfer verletzt und um sein Fußballtrikot gebracht wurde.

Beim ersten Zwischenfall war der 33-Jährige von einem unbekannten Täter angesprochen worden. Der Verdächtige wird als groß (1,85–1,90 Meter), muskulös, mit kurzen schwarzen Haaren und einem langen schwarzen Bart beschrieben. Er riss dem Mann den Schal vom Hals, griff ihn an und verletzte ihn. Kurz darauf traf ein mutmaßlicher Komplize ein – etwa 1,80 Meter groß mit blonden Haaren –, trat das Opfer und floh gemeinsam mit dem ersten Angreifer. Der Verletzte wurde später mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Um 20:10 Uhr wurde ein 28-Jähriger am S-Bahnhof „Im Schlenk“ Opfer eines weiteren Überfalls. Ein maskierter Täter in einer schwarzen North-Face-Jacke und mit blauem Schal raubte ihm sein Fan-Trikot des Fußballclubs Ulm und entkam, bevor die Polizei eingreifen konnte.

Die Ermittlungen zu beiden Straftaten laufen auf Hochtouren. Die Behörden bitten Zeugen oder Personen mit Hinweisen, sich unter der Telefonnummer 0203 2800 bei den Ermittlern zu melden.

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Die Raubüberfälle ereigneten sich im Anschluss an das Drittliga-Spiel in Duisburg am 23. August. Wer Angaben zu den Tätern machen kann, wird aufgefordert, die laufenden Polizeiermittlungen zu unterstützen. Beide Opfer erlitten Verletzungen, eines musste nach dem Angriff stationär behandelt werden.

Quelle