Borussia Dortmund reagiert auf erneute Missbrauchsvorwürfe gegen Ex-Mitarbeiter
Lukas AlbrechtBorussia Dortmund äussert sich zu Vorwürfen sexuellen Missbrauchs gegen ehemaligen Mitarbeiter - Borussia Dortmund reagiert auf erneute Missbrauchsvorwürfe gegen Ex-Mitarbeiter
Borussia Dortmund hat sich zu Vorwürfen sexuellen Missbrauchs durch einen ehemaligen Mitarbeiter geäußert. Die Anschuldigungen wurden erstmals 2010 bekannt, tauchten jedoch 2023 erneut auf. Der Verein leitete umgehend Untersuchungen ein und brach den Kontakt zu der betreffenden Person ab.
Die Vorwürfe waren dem Verein 2010 durch einen Anwalt des Opfers gemeldet worden. Damals beauftragte Borussia Dortmund ein Vorstandsmitglied mit der Prüfung der Anschuldigungen. Eine Strafanzeige wurde jedoch nie erstattet, und der Beschuldigte wies die Vorwürfe kategorisch zurück.
2023 erreichte den Verein eine weitere Beschwerde gegen denselben ehemaligen Mitarbeiter. Daraufhin beendete der Club dessen verbleibendes Arbeitsverhältnis und sorgte für seinen Austritt aus der Organisation. Auch die Bild am Sonntag berichtete über den Fall, nannte jedoch keinen Namen des Beschuldigten.
Borussia Dortmund verfügt seit 2019 über ein Schutzkonzept zur Verhinderung sexualisierter Gewalt. Dazu gehören externe und anonyme Meldestellen für Betroffene. Der Beschuldigte bestreitet weiterhin alle Vorwürfe.
Der Verein hat konsequent gehandelt, indem er das Arbeitsverhältnis mit dem Beschuldigten beendete und seine Schutzmaßnahmen verstärkte. Rechtlich bleibt der Fall ungeklärt, da keine formelle Anzeige erstattet wurde. Borussia Dortmund betont, solche Vorfälle weiterhin über die etablierten Meldewege aufzuarbeiten.






