Bombendrohung im ICE: Sicherheitslücken im Schienennetz offenbart
Eine Bombendrohung in einem ICE-Zug in Nordrhein-Westfalen hat die Forderungen nach verschärften Sicherheitsmaßnahmen auf Deutschlands Schienennetz neu entfacht. Bei dem Vorfall am Donnerstag zündete ein Mann Sprengkörper und bedrohte Fahrgäste. Die Störung erhöht den Druck auf die Behörden, sich mit den Sicherheitsbedenken in Zügen und auf Bahnhöfen auseinanderzusetzen.
Schon früher in diesem Jahr hatte die Bombendrohung die Debatten über die Bahnsicherheit verschärft. Der bestehende Sicherheitsplan der Deutschen Bahn könnte nun einer noch strengeren Prüfung unterzogen werden, während Forderungen nach schnelleren und umfassenderen Reformen lauter werden. Strengere Kontrollen auf Bahnhöfen könnten in den kommenden Monaten Priorität erhalten.






