BMW startet 2026 mit der "Neuen Klasse" in die Elektro-Offensive
BMW hat Pläne vorgestellt, seine Neue Klasse-Elekroauto-Plattform ab 2026 weltweit auf den Markt zu bringen. Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der Konzern unter der Führung von Dr. Michael Nikolaides seine Lieferketten und strategischen Abläufe stärkt.
Auf der ALSC Europe 2024, die vom 19. bis 21. März in Bonn stattfand, erläuterte Dr. Michael Nikolaides die weiterentwickelte Strategie von BMW im Bereich Lieferkettenmanagement. Als Senior Vice President für das Produktionsnetzwerk, die Lieferkette und Logistik leitet er ein Programm, das die Häufigkeit von Abstimmungstreffen erhöht und die Datentransparenz verbessert. Mit diesen Maßnahmen will das Unternehmen der anhaltenden Marktvolatilität begegnen, die Nikolaides auch künftig als beständig einsätzt.
2022 fertigte und verkaufte BMW insgesamt 2,55 Millionen Fahrzeuge, darunter 375.000 rein elektrisch betriebene Modelle – das entspricht einem Anteil von 15 Prozent am Gesamtabsatz. Die Automobilsparte verzeichnete zudem eine EBIT-Marge von 9,8 Prozent. Gleichzeitig sank der durchschnittliche CO₂-Ausstoß der europäischen Flotte auf 101,2 Gramm pro Kilometer.
Nikolaides betonte, wie wichtig Zusammenarbeit und Partnerschaften sind, um die BranchenTransformation zu meistern. Diese Bemühungen sollen den globalen Rollout der Neue Klasse-Plattform unterstützen, die ab 2026 das Elektroauto-Angebot von BMW deutlich erweitern wird.
Die Anpassungen in der Lieferkette und der Fokus auf Datentransparenz zeigen, wie sich BMW auf künftige Herausforderungen vorbereitet. Diese Schritte folgen auf ein starkes finanzielles und ökologisches Ergebnis im Jahr 2022.






