Bewegender Dokumentarfilm über den Hanauer Anschlag im Filmforum Duisburg
Jonas MayerBewegender Dokumentarfilm über den Hanauer Anschlag im Filmforum Duisburg
Powerful Documentary at Duisburg's Filmforum: A Contribution to the International Weeks Against Racism
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus zeigt das Filmforum Duisburg einen bewegenden Dokumentarfilm. Vom 16. bis 29. März 2026 wird dort "Das deutsche Volk" zu sehen sein – ein Film, der die Angehörigen der Opfer des Hanauer Anschlags von 2020 über vier Jahre begleitet. Die Veranstalter hoffen, dass die Vorführung zu Reflexion und Dialog über Rassismus und seine langfristigen Folgen anregt.
Am 19. Februar 2020 ermordete ein rechtsextremer Attentäter in Hanau neun Menschen: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov. Ein zehntes Opfer, Ibrahim Akkuş, erlag im Januar 2026 den Spuren des Anschlags. Der Dokumentarfilm von Marcin Wierzchowski zeichnet das Leben der Hinterbliebenen nach – ihre Trauer, aber auch ihren Mut.
Die Vorstellung findet am 24. März 2026 um 17:30 Uhr unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" statt. Das Filmforum Duisburg hat den Film ausgewählt, um auf den anhaltenden Kampf gegen Diskriminierung aufmerksam zu machen und der Betroffenen zu gedenken.
Im Anschluss an die Vorführung gibt es die Möglichkeit zur Diskussion. Die Veranstaltung steht im Einklang mit den Zielen der Internationalen Wochen gegen Rassismus, die durch Dialog Empathie und gesellschaftliche Verantwortung fördern wollen.
Der Dokumentarfilm bietet einen tiefen Einblick in die Folgen des Hanauer Anschlags und gibt den Angehörigen eine Stimme. Mit dieser Veranstaltung unterstreicht das Filmforum Duisburg sein Engagement gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Die Vorführung und die anschließenden Gespräche sollen die Gemeinschaft zu Solidarität und Handeln motivieren.






