Betrunkener Pole ohne Führerschein in Grevenbroich von Polizei gestoppt
Lukas AlbrechtBetrunkener Pole ohne Führerschein in Grevenbroich von Polizei gestoppt
Ein 59-jähriger Pole ist in Grevenbroich von der Polizei kontrolliert worden, nachdem er betrunken am Steuer erwischt wurde. Der Vorfall ereignete sich am 10. Juni 2023 während einer routinemäßigen Verkehrskontrolle an der Kreuzung Ostwall/Parkstraße. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann zudem ohne gültigen Führerschein unterwegs war.
Der Fahrer wurde im Rahmen einer standardmäßigen Verkehrsüberprüfung angehalten. Ein vorläufiger Atemalkoholtest bestätigte sofort, dass er unter Alkoholeinfluss stand. Nach deutschem Recht drohen Fahrern ab einer Blutalkoholkonzentration (BAK) von 0,5 Promille verwaltungsrechtliche Sanktionen. Ab 1,1 Promille gelten sie automatisch als fahruntauglich.
Der Mann wurde zur Feststellung des genauen Alkoholpegels auf die Wache gebracht, wo eine Blutprobe entnommen wurde. Die Behörden wiesen zudem darauf hin, dass auch seine Freundin, die als Halterin des Fahrzeugs eingetragen ist, mit rechtlichen Konsequenzen rechnen muss – weil sie ihn betrunken fahren ließ.
Die Polizei nutzte den Vorfall, um die Öffentlichkeit daran zu erinnern, dass bereits geringe Mengen Alkohol die Fahrfähigkeit beeinträchtigen können. Selbst bei niedrigeren BAK-Werten können rechtliche Schritte folgen, wenn eine Fahruntüchtigkeit erkennbar ist.
Dem Fahrer drohen nun Anklagen wegen Trunkenheit am Steuer und Fahrens ohne Führerschein. Auch seine Freundin könnte zur Verantwortung gezogen werden, weil sie ihn in diesem Zustand fahren ließ. Die Polizei setzt weiterhin konsequent gegen alkoholisierte Verkehrsteilnehmer durch.






