Betrunkene Mutter stürzt mit Lastenrad und Baby in Mönchengladbach
34-Jährige stürzt mit Lastenrad und fünf Monate altem Sohn in Mönchengladbach
Am 28. März 2023 verunglückte eine 34-jährige Frau mit ihrem Lastenrad auf der Straße Am Minto in Mönchengladbach, unweit des Eingangs zu einer Tiefgarage eines Einkaufszentrums. Augenzeugen fanden den fünf Monate alten Jungen sicher in einem Kindersitz angeschnallt vor und alarmierten sofort den Rettungsdienst.
Die Frau hatte die Kontrolle über das Rad verloren und war zu Boden gestürzt. Sie gab an, vor dem Unfall Alkohol getrunken zu haben, was ein Atemalkoholtest bestätigte. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, Trunkenheit im Verkehr sowie fahrlässige Körperverletzung.
Sowohl die Mutter als auch ihr Sohn wurden ins Krankenhaus gebracht. Während das Kind weiter behandelt werden musste, erhielt die Frau ambulante Versorgung. Die Behörden bestätigten später, dass beide zum Zeitpunkt des Unfalls korrekt sitzende, zugelassene Helme trugen.
Die Polizei wies darauf hin, dass sich Lastenräder anders verhalten als herkömmliche Fahrräder – insbesondere bei Ladung oder Mitfahrern. Sie rät, das Fahren zunächst ohne Beladung zu üben, vor allem in schwierigen Situationen oder wenn plötzliche Ausweichmanöver nötig sind. Zudem schreiben die Vorschriften vor, dass Kinder in geeigneten Sitzen mit einem Gurtsystem gesichert werden müssen, einschließlich eines Y-Gurts über den Schultern und zwischen den Beinen.
Die Ermittlungen zum Unfall dauern an. Die Polizei betont weiterhin die Bedeutung von Sicherheitsvorkehrungen beim Fahren mit Lastenrädern. Geeignete Rückhaltesysteme für Kinder und Helme für alle Fahrenden sind Pflicht, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.






