Berlin schließt drei Altglascontainer-Standorte wegen illegaler Müllberge dauerhaft
Lukas AlbrechtBerlin schließt drei Altglascontainer-Standorte wegen illegaler Müllberge dauerhaft
Drei Altglascontainer-Standorte in Berlin dauerhaft geschlossen
Der kommunale Entsorgungsbetrieb DLB in Berlin hat drei Altglascontainer-Standorte wegen massiver Verunreinigungen endgültig geschlossen. Der Schritt folgt auf eine Zunahme illegaler Müllentsorgung, die die Reinigungsarbeiten überlastet hat. Für die Bürgerinnen und Bürger ändert sich damit die Entsorgung von Glasabfällen in der Stadt.
Am 15. Oktober 2024 entfernte die DLB die Container an der Römerstraße, der Buchenstraße und der Ahornstraße. Diese Standorte waren am stärksten durch illegale Abfälle belastet. Obwohl der Entsorger vom Grünen Punkt eine feste Vergütung für die Wartung erhält, überstiegen die Kosten für die Beseitigung des wilden Mülls die vereinbarten Zahlungen.
Alternativ stehen weiterhin Container an der Buchenstraße, der Erlenstraße und der Römerstraße zur Verfügung. Doch auch dort hat die illegale Müllentsorgung bereits wieder eingesetzt. Die Stadt weist darauf hin, dass Glasabfälle ordnungsgemäß über die privaten Restmülltonnen oder gegen eine geringe Gebühr im Abfall- und Energiezentrum Asdonkshof entsorgt werden können. Illegale Müllablagerungen gelten als Ordnungswidrigkeit und können mit Bußgeldern geahndet werden. Zeugen werden aufgefordert, Vorfälle beim Ordnungsamt der Stadt Berlin oder der Abfallberatung zu melden. Eine aktuelle Übersicht aller Altglascontainer-Standorte findet sich auf der städtischen Website unter www.berlin.de.
Die Schließung der drei Standorte markiert einen Kurswechsel in der Berliner Abfallwirtschaft. Angesichts steigender Reinigungskosten appelliert die Stadt an die Bürger, die legalen Entsorgungswege zu nutzen. Zur Bekämpfung weiterer illegaler Müllentsorgungen bleiben Bußgelder und Meldeverfahren bestehen.