Berlin führt ePA für alle gesetzlich Versicherten ein – doch die Probleme bleiben
Berlin führt ePA für alle gesetzlich Versicherten ein – doch die Probleme bleiben
Elektronische Patientenakte (ePA) in Berlin nun für alle gesetzlich Versicherten Pflicht
Seit Januar 2025 ist die elektronische Patientenakte (ePA) für alle Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung in Berlin verpflichtend. Das System wurde zunächst in ausgewählten Modellregionen eingeführt, bevor es schrittweise bundesweit ausgerollt wurde. Doch die Umsetzung verlief von Anfang an holprig – mit anhaltenden technischen Problemen und Kommunikationsdefiziten.
Die ePA startete in Franken, Hamburg sowie Teilen von Nordrhein-Westfalen. Trotz des Versprechens einer "ePA für alle" war die Abdeckung zunächst lückenhaft. Zwar stand nach einem Jahr das technische Grundgerüst, doch Sicherheitslücken, Systemausfälle und unvollständige Software blieben ungelöst.
Behördenverteter betonten von Beginn an, die ePA berge "kein Restrisiko" für größere Cyberangriffe – eine Einschätzung, die Fachleute als unrealistisch für digitale Systeme kritisieren. Ein weiterer Rückschlag folgte mit der Version ePA 3.0, die detaillierte Zugriffssteuerungen abschaffte. Patienten können seitdem nicht mehr gezielt bestimmte Dokumente für einzelne Ärzte oder Fachrichtungen freigeben, was ihre Kontrolle über persönliche Daten einschränkt. Zudem blieb die öffentliche Aufklärung über die ePA oft unklar, was zu Verwirrung über Datenzugriffe und Nutzerrechte führte.
Lokale Aufsichtsbehörden wie die Hamburger Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (HmbBfDI) sprangen ein, um die Einhaltung der DSGVO und sichere Datenverarbeitung zu klären. Ihre Rolle gewann an Bedeutung, da das Vertrauen in das System schwand: Bis Januar 2026 nutzten nur 3,6 Prozent der Versicherten die ePA aktiv. Zwar sicherte die Bundesregierung verschlüsselte Server zu, doch technische Mängel blieben bestehen. Wer diese Probleme ignoriert, riskiert, das ohnehin fragile Vertrauen der Bevölkerung weiter zu untergraben.
Experten betonen nun, dass der langfristige Erfolg der ePA von Transparenz, ehrlicher Kommunikation und der Einbindung von Patienten, Leistungserbringern und Politik in die Weiterentwicklung abhängt. Zwar ist die Nutzung mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben, doch die Akzeptanz bleibt gering. Datenschutzbehörden wie die HmbBfDI arbeiten daran, Sicherheitsbedenken auszuräumen und das Verständnis der Nutzer zu verbessern. Die Zukunft des Systems hängt davon ab, ob es gelingt, technische Schwächen zu beheben – und allen Beteiligten eine Stimme zu geben.
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