Bergisch Gladbach zeigt Solidarität mit Irans Protestbewegung am 17. Januar 2026

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Eine Frau steht in der Mitte und hält ein Schild mit der Aufschrift "Kein Iran-Krieg" mit einem Statue of Liberty-Kopfschmuck, mit Menschen, Flaggen, Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.Admin User

Bergisch Gladbach zeigt Solidarität mit Irans Protestbewegung am 17. Januar 2026

Gedenkveranstaltung in Bergisch Gladbach: Solidarität mit den Opfern der Repression im Iran und Unterstützung für Demokratiebewegungen

Am kommenden Samstag findet in Bergisch Gladbach eine Mahnwache statt, um der Opfer der Unterdrückung im Iran zu gedenken und die Protestierenden zu unterstützen, die sich für Demokratie einsetzen. Organisiert wird die Veranstaltung von der iranischen Flüchtling Hale Bagherzadeh, die alle Demokraten einlädt, sich am 17. Januar 2026 um 11:30 Uhr auf dem Trotzenburgplatz zu versammeln. Die Kundgebung folgt auf Wochen der Unruhen im Iran, wo seit Ende Dezember 2025 die Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit und einem Ende der Repression immer lauter werden.

Die Proteste im Iran brachen Ende Dezember 2025 aus – angetrieben von weitverbreiteter Armut, politischer Unterdrückung und Wut über die harte Herrschaft des Regimes. Trotz Lebensgefahr gehen Demonstrant:innen auf die Straße, um ein freies und demokratisches Iran zu fordern. Berichten zufolge liegt die Zahl der Toten bereits im dreistelligen Bereich, manche Schätzungen gehen sogar von bis zu 12.000 Opfern aus – darunter viele junge Menschen und Kinder.

Hale Bagherzadeh, eine iranische Flüchtling, die heute in Bergisch Gladbach lebt, hat die Mahnwache initiiert, um Solidarität mit denen zu zeigen, die für Veränderung kämpfen. Als Mitglied der Partei Die Linke und des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration ruft sie die Teilnehmenden auf, Kerzen, Blumen, Plakate und Fotos der Opfer mitzubringen. Die Veranstaltung steht allen offen – unabhängig von Herkunft, Glaubensrichtung oder politischer Haltung.

Im Anschluss an die Mahnwache fahren die Teilnehmenden gemeinsam mit der S-Bahn nach Köln, wo sie sich ab 14:00 Uhr einer größeren Demonstration am Heumarkt anschließen. Ziel ist es, den Druck auf das iranische Regime aufrechtzuerhalten und die Stimmen der Protestierenden zu verstärken.

Die Mahnwache und die anschließende Demonstration sollen die anhaltende Repression im Iran ins öffentliche Bewusstsein rücken. Durch das gemeinsame Auftreten wollen die Organisator:innen ein deutliches Zeichen der Unterstützung an diejenigen senden, die weiterhin für Freiheit kämpfen. Gleichzeitig sollen die Veranstaltungen an die menschlichen Kosten der gewaltsamen Niederschlagung von Widerstand erinnern.

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