Bergisch Gladbach: Wo Autos mehr als nur Verkehrsmittel sind
Bergisch Gladbach – eine Stadt mit tief verwurzelter Autokultur
Bergisch Gladbach ist eine Stadt, die in besonderer Weise mit dem Auto verbunden ist. Von der hohen Zahl an Fahrzeugen bis hin zu einzigartigen automobilen Wahrzeichen prägen Straßen und Infrastruktur diesen Fokus. Sogar ein Denkmal für parkende Autos gibt es hier – versteckt zwischen zwei Garagen in der Nähe des FHDW-Campus.
Die Autobahn A4 durchquert Bergisch Gladbach auf einer Strecke von etwa zehn Kilometern und bietet mit drei wichtigen Anschlussstellen direkte Anbindungen für Autofahrer. Diese zentrale Verkehrsader verbindet die Stadt mit überregionalen Netzen und festigt ihren Ruf als Knotenpunkt für Motorisierte.
Die Autodichte liegt hier deutlich über dem Bundes- und Landesschnitt. Mit rund 650 Pkw pro 1.000 Einwohner übertrifft die Stadt den deutschen Durchschnitt von 590 und den Nordrhein-Westfalens von 570. Zudem gibt es reichlich Parkmöglichkeiten, darunter mehrstöckige Parkhäuser am Rosengarten, an der Laurentiuskirche und in der RheinBerg-Galerie.
Auch wirtschaftlich ist Bergisch Gladbach eng mit der Automobilbranche verknüpft. An der Mülheimer Straße und im ehemaligen Kreiswehrersatzamt an der Paffrather Straße haben sich Autohäuser angesiedelt, viele mit Schwerpunkt auf europäische Marken. Drei Waschanlagen sind über die Stadt verteilt, darunter ein neuer Standort an der Mülheimer Straße, der die traditionsreiche Gaststätte Kradepohl ablöste.
Bildung und Forschung stärken die automobilen Bezüge der Stadt. Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat ihren Sitz im Stadtteil Frankenforst, während die FHDW-Hochschule ein spezialisiertes Studienprogramm für Automobilwirtschaft anbietet. Beide Einrichtungen ziehen Studierende und Fachkräfte an, die sich für Verkehr und Fahrzeugindustrie interessieren.
Bergisch Gladbachs Infrastruktur und Wirtschaft sind auf vielfältige Weise mit dem Auto verwoben. Die hohe Fahrzeugdichte, das umfangreiche Parkplatzangebot und die fachspezifischen Studiengänge unterstreichen diese Verbindung. Selbst skurrile Wahrzeichen wie das Denkmal für parkende Autos betonen die automobilgeprägte Identität der Stadt.






