15 May 2026, 22:32

Bergisch Gladbach will Strunde auf Zanders-Gelände renaturieren und öffnen

Grüner Rasen mit einem Fluss, umgeben von Bäumen, Pflanzen und einem Gebäude in der Nähe von Hügeln unter einem klaren blauen Himmel, mit Infrastruktur wie Straßenlaternen, Lichtern und Strommasten.

Bergisch Gladbach will Strunde auf Zanders-Gelände renaturieren und öffnen

Bergisch Gladbach treibt Pläne zur Renaturierung der Strunde auf dem ehemaligen Zanders-Gelände voran

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Stadt Bergisch Gladbach setzt ihre Bemühungen fort, den Strunde-Fluss auf dem früheren Industrieareal von Zanders freizulegen und ökologisch aufzuwerten. Der Stadtrat hat das Vorhaben bereits unterstützt, das darauf abzielt, das Gelände umzugestalten und den Fluss für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nun beantragt die Stadt Bundesfördermittel, um den Großteil der geschätzten Kosten in Höhe von rund 5,4 Millionen Euro zu decken.

Erst kürzlich beschloss der Stadtrat, sich dem Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ anzuschließen. Dieser Schritt ermöglicht es Bergisch Gladbach, finanzielle Unterstützung für die Renaturierung der Strunde zu beantragen. Bei einer Bewilligung könnten bis zu 80 Prozent der 5,4 Millionen Euro aus Bundesmitteln fließen, während der verbleibende Anteil aus den Sondervermögen der Stadt bestritten würde.

Andreas Ebert, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD, äußerte die Hoffnung, dass der Haushaltsausschuss des Bundestags die Mittel freigibt. Die Entscheidung über die geförderten Projekte soll Ende 2026 fallen. Klaus W. Waldschmidt, Fraktionsvorsitzender der SPD, betonte die angespannte Haushaltslage der Stadt und rief die lokale Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach (CDU) auf, sich in Berlin für das Projekt einzusetzen.

Theresia Meinhardt, Vorsitzende der Grünen-Fraktion, sieht in der Renaturierung der Strunde eine Chance, das Zanders-Gelände neu zu prägen. Sie erwartet, dass das Vorhaben einen attraktiveren Lebensraum für Anwohner schafft und die Attraktivität des benachbarten Gleisparks steigert. Die finale Entscheidung liegt jedoch beim Bundestag, wo die Unterstützung Bosbachs entscheidend sein wird.

Das Projekt steht und fällt mit der Zustimmung aus Berlin – eine Entscheidung wird bis Ende 2026 erwartet. Bei einer Bewilligung könnte die renaturierte Strunde dem Zanders-Areal neues Leben einhauchen, die Umwelt aufwerten und die öffentliche Zugänglichkeit verbessern. Bis dahin bereitet sich die Stadt darauf vor, ihren Anteil an den Kosten zu tragen – während sie auf das Votum aus der Hauptstadt wartet.

Quelle