09 November 2025, 18:01

Bergisch Gladbach wählt vier stellvertretende Bürgermeister für bessere Repräsentation

Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Pfählen, Straßen, Fahrzeugen und Himmel.

Bergisch Gladbach wählt vier stellvertretende Bürgermeister für bessere Repräsentation

Der Stadtrat von Bergisch Gladbach hat vier stellvertretende Bürgermeister gewählt – eine Abkehr von der bisherigen Praxis mit drei Stellvertretern –, um die politische Repräsentation besser abzubilden. Der von CDU, SPD und Grünen eingebrachte Vorschlag wurde mit großer Mehrheit angenommen, während die AfD dagegen stimmte.

Die Stadt wird für den vierten stellvertretenden Bürgermeister künftig jährlich insgesamt 9.176,40 Euro aufbringen, eine Ausgabe, die in den anstehenden Haushaltsverhandlungen thematisiert wird. Ehrenamtliche Bürgermeister und ihre Stellvertreter erhalten monatlich eine Aufwandsentschädigung von 395,40 Euro zuzüglich Sitzungsgeldern, wobei ab dem zweiten Stellvertreter ein 150-prozentiger Zuschlag gezahlt wird.

Die Verteilung der Posten erfolgte nach dem d’Hondt-Verfahren, das in einer einzigen Wahlrunde größere Parteien leicht begünstigt. Die Grünen stimmten der Erhöhung auf vier Stellvertreter zu, nachdem ihnen im Rahmen einer breiteren Vereinbarung mit CDU und SPD ein Posten zugesichert worden war.

Die vier gewählten stellvertretenden Bürgermeister sind Brigitta Opiela und Josef Willnecker (beide CDU), Corvin Kochan (SPD) sowie Anna Maria Scheerer (Grüne). Mit dieser Entscheidung soll eine breitere Aufteilung der Aufgaben erreicht und sichergestellt werden, dass bei der hohen Bürgerbeteiligung der Stadt alle Veranstaltungen abgedeckt werden können.