Bergisch Gladbach hört Jugendlichen zu: Große Umfrage für die Zukunft der Stadt
Lukas AlbrechtBergisch Gladbach hört Jugendlichen zu: Große Umfrage für die Zukunft der Stadt
Bergisch Gladbach startet Jugendbefragung, um die Perspektiven junger Einwohner zu erfassen
Die Stadt Bergisch Gladbach hat eine Umfrage unter Kindern und Jugendlichen gestartet, um deren Meinungen und Bedürfnisse besser zu verstehen. Der freiwillige und anonyme Fragebogen soll dazu beitragen, zukünftige kommunale Maßnahmen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu gestalten. Seit diesem Monat verteilen Schulen in der Region die Umfrage an ihre Schülerinnen und Schüler.
Angesprochen werden Schüler aller Grundschulen, Förderschulen und weiterführenden Schulen in Bergisch Gladbach. Die Befragung deckt Themen wie Wohlbefinden, Tagesabläufe, Freizeitgestaltung und Erfahrungen mit dem Leben in der Stadt ab. Persönliche Daten wie Namen oder Kontaktdetails werden nicht erhoben.
Die Ergebnisse fließen in die aktualisierte Fassung des Kinder- und Jugendförderplans ein, dessen Fertigstellung für 2026 geplant ist. Der bestehende Plan war verlängert worden, um eine umfassende Beteiligung junger Menschen bei der Neukonzeption zu ermöglichen. Der überarbeitete Plan wird die Grundlage für die Finanzierung und Unterstützung lokaler Angebote für Kinder und Jugendliche bilden. Die Stadtverwaltung erhofft sich durch das Feedback eine bessere Ausrichtung von Dienstleistungen und Einrichtungen an den tatsächlichen Bedürfnissen der jungen Bevölkerung. Die Umfrage stellt einen wichtigen Schritt dar, um deren Stimmen in zukünftige Entscheidungen einfließen zu lassen.
Die Erkenntnisse werden maßgeblich beeinflussen, wie Bergisch Gladbach in den kommenden Jahren Ressourcen für die Jugendförderung verteilt. Sobald der neue Plan 2026 verabschiedet ist, werden auf Basis der Umfrageergebnisse Schwerpunkte für Fördermittel und Initiativen festgelegt. Schulen und lokale Gruppen werden in den nächsten Wochen weiterhin zur Teilnahme motivieren.